Is there a ghost (Teaser)

27 May

Screen shot 2014-05-27 at 15.47.53

Ich habe mal wieder einen Liedtitel fotografiert. Um das Bild zu sehen, müsst ihr allerdings meine neue Webseite No Robots Magazine besuchen …

In the movies: X-Men Days of Future Past (Teaser)

22 May

xmen

Hey guys! Auf meiner neuen Webseite, No Robots Magazine, könnt ihr meine Kritik zum neuen “X-Men”-Film lesen: “Days of Future Past“. Außerdem habe ich für euch gemalt.

Enjoy.

Guess the song: Gisbert zu Knyphausen (Teaser)

12 May

HurraTeaser

Warst du schon auf meiner neuen Webseite “No Robots Magazine”? Da gibt’s heute eine neue Ausgabe von “Guess the song”. Schau schnell hier!

Alles neu macht der Mai!

11 May

screenshot-norobotsmagazine

And dichting teenage fantasy meens ditching all your dreams.

Manchmal gibt es Momente im Leben, in denen man mal kurz innehält und sich fragt: Was wollte ich eigentlich in meinem Leben machen? Schon seit ich klein war, wollte ich Autorin werden. Irgendwann habe ich dann festgestellt, dass mir der ganze technische Kram auch ziemlich viel Spaß macht: fotografieren, Bilder bearbeiten und die Arbeit mit Online-Medien.
Und so kam der Gedanke: Ich möchte ein Online-Magazin besitzen, indem über alles geschrieben wird, was Menschen wie mich interessiert. Es soll nicht nur um Mode gehen, wie bei anderen Portalen. Nicht nur um Musik oder Film. Es soll eine Plattform sein, in der man sich austoben kann – kreativ und geistig. Und so wurde heute das No Robots Magazine geboren!

Das bedeutet leider, dass meine Energie in Zukunft voll und ganz in dieses Projekt fließen wird und dieser Blog nur noch als Teaser funktioniert. Also freue ich mich über jeden, der mit mir umzieht! Ihr findet das No Robots Magazine übrigens auch schon auf Facebook und Bloglovin. Ich zähle auf euch!

Ach, übrigens: In dem Magazin geht es natürlich nicht nur um mich sondern um uns alle. Jeder ist aufgerufen, sich zu beteiligen!

 

 

B-B-Berlin!

25 Apr

Hurra, ich lebe noch! Und wie ich neulich schon angekündigt habe, war ich vor einem Monat in Berlin …

Yeah! I’m still alive! And though it’s already a month ago, here is what I’ve seen in Berlin …

Ich war zwar schon seit 14 Jahre nicht mehr in der Stadt, aber grundsätzlich ist mir Berlin nicht fremd, da ich als Kind oft da war. Daher haben wir eher wenig Sightseeing gemacht, sondern sind lieber einfach durch die Straßen gezogen und haben alte Freunde getroffen.

I haven’t been in the city for 14 years but still Berlin isn’t unkown for me because I’ve been there a couple of times when I was a kid. So we did very little sightseeing but just took a stroll through the streets and met old friends.

Das Erste, was ich gelernt habe: Berlin (wie vermutlich jede Hauptstadt) ist ziemlich touristisch. Du kannst dich mit dem Bären fotografieren lassen und ähhh Yoda?

The first thing I’ve learned is that Berlin is (like probably every capital) pretty touristic. You can take a photo with the Berlin bear and ehhh Yoda?

Berlin, Berliner Bär, Yoda

Ja, ja, der Kapitalismus ist eben auch in Berlin einzogen.

Well, yes, kapitalism moved in, even in Berlin.

Berlin, Kapitalismus, Sign Berlin, Mode, Sign Berlin, Coca-Cola, Sign

Dafür kannst du einen Ruhesitz am Zoo bekommen. Nur … ob es da so ruhig ist?

But you can get a quiet domicile as a retiree at the zoo. I just doubt that it’s really so quiet there …

Berlin, Zoo, Sign

Wir haben uns das neue Mahnmal zum Holocaust angeguckt. Ich finde es wirklich gelungen. Und es macht ein gutes Fotomotiv her.

We’ve visited the new holocaust emorial. I think it’s really well done. And it’s a good photo.

Berlin, Holocaust-Denkmal, holocaust memorial

Und dann sind da natürlich noch die Sachen, die ich überall sehe. Und besonders in Berlin.

And then there are those things I always see. Especially in Berlin.

Berlin, Graffiti Berlin, Graffiti Berlin, Graffiti Berlin

Sign of Life

20 Apr

Eigentlich, ja eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, dieses Jahr richtig aktiv zu bloggen. Leider sind mir ein paar Dinge dazwischen gekommen.

Es ist ja gar nicht so, dass ich faul wäre. Im Gegenteil. Seit Anfang März war ich so beschäftigt, dass mir einfach die Zeit und Energie für den armen Colin gefehlt haben.
Ich war nämlich viermal im Kino.
Dann hatte ich noch Geburtstag, inklusive Fest, bei dem tolle Fotos von Freunden mit falschen Bärten entstanden sind. Leider sind meine Freunde keinen großen Fans davon, ihre Bilder im Internet zu sehen. Daher bleiben die Fotos privat.
Weiter habe ich angefangen, Theater zu spielen.
Ich zwar zweimal wandern.
Ich war für ein paar Tage in Berlin.
Ich bereite meinen Umzug vor (wohin auch immer).
Und die Arbeit war in letzter Zeit auch recht stressig.
Außerdem dachte ich, ich könnte mich ein bisschen mit DIY beschäftigen und habe angefangen zu sticken. Und ich habe mir Washi-Tape gekauft, weil ich dachte, das wäre einfach (ist es nicht). Damit habe ich unserem hässlichen IKEA-Computerschrank ein bisschen mehr Style verpasst:

vorher DIY Washi Tapenachher DIY Washi Tape

Und nach feiern, Text lernen, körperlicher Betätigung, Sightseeing, kreativem Input und Ausmisten blieb keine Zeit mehr, um Bilder zu bearbeiten.

Aber ich habe viele Filme gesehen. Hier der Schnelldurchlauf seit Anfang März:

Celeste & Jesse  (ganz cool)
Muppets Most Wanted (Pressevorstellung, ganz witzig)
Russendisko (die Musik ist cool, aber sonst eher mäßig -> hier mehr)
Grand Budapest Hotel (großartig -> hier mehr)
Im August in Osage County (anstrengend, aber sonst super-> hier mehr)
LOL – Laughing out loud (die französische Version natürlich, ganz gut)
Ich – Einfach unverbesserlich (hat mich nicht so umgehauen)
Adventureland (ganz nett, aber nicht so spannend)
17 Mädchen (ziemlich freaky)
Vielleicht lieber morgen (super toll)
Her (genial -> hier mehr)
Roller Girl (süß)
L’Auberge Espagnol 2 (langweilig)
Der Hobbit (der langweiligste Film aller Zeiten)
My Blueberry Nights (ich liebe diesen Film)
Oh Boy (ziemlich cool)
School of Rock (tolle Musik)
Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht (ganz nett)
Girls – 2. Staffel (wäre okay ohne die ständige Vögelei)
Juno (ich liebe diesen Film)
die ein oder andere Folge Sherlock (ich liebe Sherlock)

Aber ich verspreche, ich werde mir Mühe geben, bald die Bilder von Berlin zu bearbeiten (vielleicht noch heute?) und dann endlich wieder mehr Leben zeigen!

So long

Love, Larissa

 

 

To make a long story short: Lately I’ve been pretty busy with becoming a year older, acting in a theater play, hiking, traveling to Berlin, going to the movies, preparing to move, working and testing DIY projects.
But I’ll do my best to be more active soon!

In the movies: Her

4 Apr

In der Liebe ist die Materie egal: Her im Kino.

HerWenn wir in Zukunft einen handgeschriebenen Brief erhalten, dann hat ihn vielleicht jemand anderes geschrieben. Jemand Feinfühliges, der das besser kann als wir. Jemand wie Theodore (brillant gespielt von Joaquin Phoenix), der so viel über dich weiß. Denn du gibst schon seit Jahren deine Briefe bei ihm in Auftrag. Über das Internet.
Theodores Welt ist nur einen Katzensprung von unserer entfernt. Sie trägt die Ästhetik der 70er mit gedeckten Farben, Oberlippenbärten und großen Brillen, wobei Theodore aussieht wie der Prototyp des 2014-Hipsters. Nur ist dieser Stil in der nahen Zukunft zur Alltagsnorm geworden. Sein Computer sieht aus wie eine neuere Version des Mac Books, die Bewegungssteuerung der Computerspiele funktioniert jetzt richtig gut und die Sprachsteuerung wurde mittlerweile perfektioniert. Was zur Folge hat, dass alle nur noch durch die Menschenmassen treiben und dabei mit sich selbst reden.
Soziale Kontakte beschränken sich auf ein Minimum aus Arbeitskollegen und wenigen engen Freunden. Das macht einsam. Alles, was man sich wünscht ist jemand, mit dem man reden kann. Jemand, der einen versteht. Gut, dass die Entwicklung der künstlichen Intelligenz einen Riesenschritt gemacht hat. Theodore besorgt sich ein auf ihn zugeschnittenes OS, das sich selbst Samantha (im Original gesprochen von Scarlett Johansson) tauft. Theodore, anfangs befremdet, baut bald eine tiefe Freundschaft zu Samantha auf … Und vielleicht sogar die große Liebe.
Ein Computer als die große Liebe? Was albern klingt, wird von Spike Jonze mit viel Feingefühl erzählt. Und warum denn auch nicht? In einer Zeit, in der viele Körper nur noch dafür da sind, auf Bürostühlen zu sitzen und auf Tastaturen zu tippen, wen interessiert es da noch, ob dein Gegenüber aus fester Materie besteht? Natürlich kann niemand in die Zukunft sehen und mit Sicherheit sagen, ob unsere Gesellschaft in wenigen Jahren so aussehen wird. Aber dafür ist Science Fiction auch nicht da. Science Fiction spinnt einfach nur die aktuelle gesellschaftliche und technische Situation weiter. Und ich finde Jonzes Interpretation absolut schlüssig. Mit Her ist ihm ein wunderschöner, feinfühliger Film gelungen.

Fazit: Ich hätte nie gedacht, das ich solche Sympathien für einen Computer entwickeln könnte. Her ist der beste und wahrste Film, den ich seit langem gesehen habe.

Regie: Spike Jonze
Darsteller: Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson (Stimme), Amy Adams, Rooney Mara, Chris Pratt, Olivia Wilde
Drehbuch: Spike Jonze
Kamera: Hoyte van Hoytema

Love doesn’t care about material: Watched Her last night.
Kinotickets, Kino, cinemaWhen we receive a handwritten letter in the future, it might be be written by someone else. Someone more sensitive, that can do that better then we do. Someone like Theodore (brilliantly portrayed by Joaphin Phoenix) who knows so much about you. Because he already writes your letters for years. Via the internet.
Theodore’s world is just a stone’s throw away from ours. It has the aesthetics of the 70s with earthy colors, mustaches and big glasses, whereas Theodore looks like the prototype of a 2014 hipster. Just that this style already became every day norm in the near future. His computer looks like a newer version of the Mac Book, the motion controlling of computer games is pretty good right now and voice control has been brought to perfection. That causes that everybody just floats through the crowd and talk to themselves.
Social contact is limited to the minimum of colleagues and a few good friends. That makes lonely. Everything you want is someone you can talk to. Someone who understands you. Great that the development of artificial intelligence made a giant progress. Theodore gets himself an OS indivitualized on himself, that calls himself  Samantha (spoken by Scarlett Johansson). Theodore, alienated at the beginning, developes a deep friendship with Samantha soon … and maybe even love.
In love with a computer? What sounds ridiculous is told with a lot of sensitiveness by Spike Jonze. So why not? In a time where many of us only need their bodies to sit on desk chairs and to type on keyboards, who cares if your friend is of solid material? Of course no one can see into the future and tell us with certainty if our society will look like that in a couple of years. But that’s not the job of science fiction. Science Fictions just thinks further our current social and technical situation. I think Spike Jonze’s interpretation is absolutely coherent. He succeeded to write and direct a beautiful and sensitive film with Her.
Conlcusion: I never thought that I could evolve such sympathies for a computer. Her is the best and most realistic movie I’ve seen in a long time.
Director: Spike Jonze
Actors: Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson (voice), Amy Adams, Rooney Mara, Chris Pratt, Olivia Wilde
Script: Spike Jonze
Cinematography: Hoyte van Hoytema

In the movies: August: Osage County

18 Mar

Im August in Osage County: Die Geschichte einer schrecklich anstrengenden Familie.

Kinotickets, Kino, cinemaDie Spirale der Gewalt. Wer glaubt, dass nur der Hang zu körperlicher Gewalt von Generation zu Generation weitergegeben wird, der irrt. Nein, es gibt da auch diese zersetzende Bosheit und Bitterkeit, die gerade Frauen oft so gut beherrschen. Violet Weston (Meryl Streep) und ihre Schwester Mattie Fae (Margo Martindale) mussten in ihrer Kindheit viele Enttäuschungen einstecken … Das hält sie allerdings nicht davon ab, ähnlich unbarmherzig zu ihren eigenen Kindern zu sein. Als Violets Mann stirbt, kommen ihre drei Töchter nach Hause: die empfindsame Ivy (Julianne Nicholson), die kokette Karen (Juliette Lewis) und Vaters Liebling Barbara (Julia Roberts). Wieviel haben sie von ihrer Mutter gelernt oder waren sie in der Lage, sich von der Bitterkeit zu lösen? Über allem steht die (selbst)gerechte Barbara – von ihrem Mann (Ewan McGregor) verlassen, mit der eigenen Tochter (Abigail Breslin) überfordert und ohne die nötige Selbstreflexion, zu erkennen, dass sie zu dem wird, was sie an ihrer Mutter hasst. Sicherlich könnten die Männer hier die nötige Kritik geben, doch die flüchten sich lieber in Drogen und Affären anstatt sich ihren überdominanten Frauen entgegenzustellen.
Schließlich sind es die vermeintlich Schwachen, die als einzige den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen vermögen.

Mir hat Im August in Osage County vor allem wegen dieser vielschichtigen Eltern-Kind-Psychologie sehr gefallen. Allerdings finde ich, dass sie dabei etwas zu groß aufgefahren haben, was die Geschichte gar nicht unbedingt nötig hätte. Die tablettenabhängige Violet ist zwar ein faszinierender Charakter, von Meryl Streep exzellent gespielt (hätte jemand etwas anderes erwartet?), allerdings rückt die Drogensucht die Familie in ein gewisses Milieu. Dabei ist gerade diese Form der Dominanz und Bosheit von sozialen Schichten unabhängig und hätte auch ohne das zusätzliche Reizthema funktioniert. Des weiteren wäre es schön gewesen, wenn sich nicht alle permanent anschreien würden …

Das habe ich gelernt: Es ist durchaus hilfreich, das eigene Handeln mal zu überdenken. Und: Benedict Cumberbatch ist eindeutig nicht nur Sherlock. <3

August: Osage County: The story of a terribly exhausting family.
The vicious circle of violence. Who thinks that only a strong leaning towards physical violance goes from generation to generation, is wrong. No, there is also this destroying malice and bitterness, which especially women are often so good at. Violet Weston (Meryl Streep) and her sister Mattie Fae (Margo Martindale) had to learn a lot of disappointments in their childhood … still that doesn’t keep them from being likely mean to their own children. When Violet’s husband dies, her three daughters come home: sensitive Ivy (Julianne Nicholson), kittenish Karen (Juliette Lewis) and daddy’s girl Barbara (Julia Roberts). How much did they learn from their mother or have they been able to detach themselves from the bitterness? In the center is self-righteous Barbara – dumped by her husband (Ewan McGregor), overextended by her own daughter (Abigail Breslin) and without the necessary sense of self to realize that she becomes to everything she hates about her mother. Surely the men could give the necessary critic but those rather hide in drugs and affairs instead of making a stand against their over-dominant wives.
Finally it’s the assumed weak who are the only ones who can break the vicious circle of violence.
I liked August: Osage County most of all because of the complex parent-child psychology. But I think that they overdid it a little, what the story didn’t really need. Addicted to pills Violet was indeed a fascinating character, excellently played by Meryl Streep (who expected something else?) but her addiction puts the family in a special milieu. But this kind of domination and malice is independent from social stratum and would have worked without this controversial issue. Further I would have prefered if all the people woudn’t shout at each other all the time …
What did I learn? It’s indeed helpful to reconsider your own actions once in a while. And: Benedict Cumberbatch is for sure more than Sherlock. <3

In the movies: Grand Budapest Hotel

11 Mar

Kinotickets, Kino, cinemaGroße Geschichten schreibt er nicht unbedingt … Dafür ist Wes Anderson ein Genie darin, Schönheit und Absurdität fabelhaft zu verbinden. Jetzt im Kino: Grand Budapest Hotel.

Der wesentliche Plot ist schnell gezeichnet: Der junge Migrant Zéro (Tony Revolori) geht bei dem berühmten Concierge Gustave H. (Ralph Fiennes) im noblen Grand Budapest Hotel in die Lehre. Der ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern auch gut darin, alten Damen den Herbst des Lebens zu versüßen. Als allerdings eine von ihnen (Tilda Swinton) stirbt, und Gustave ein wertvolles Gemälde erbt, sind die Nachfahren der guten Dame (u.a. Adrien Brody) wenig erfreut. Gelinde ausgedrückt.
Das ist alles ganz nett, doch darum geht es nicht wirklich. Es geht um Schönheit. Die Schönheit der Kunst. Des Wortes. Des Mutes. Der Noblesse.
Und wunderschön ist auch die surreale Welt, in der die Geschichte spielt. Auf der einen Seite natürlich das Grand Budapest Hotel mit all seinem Chic einsam hoch oben auf einem Berg – bzw. 50 Jahre danach im “Charme” der späten UdSSR verkommen. (Was würde ich darum geben, das fast verwaiste Hotel mit meiner Kamera zu erforschen!) Und daneben die Stadt Lutz, ein fiktiver Ort irgendwo in Osteuropa (oder zeitweise auch in Dresden (oh, ich liebe diese Stadt!)), irgendwo zwischen KuK-Nostalgie und Nazi-Invasion (auch wenn es hier nicht direkt Nazis sind).
Nicht zu vergessen die lange Liste an tollen Leuten, die Anderson immer um sich scharrt und die einen gewohnt skurrilen Auftritt hinlegen – bis in die kleinste Rolle (selbstverständlich inklusive des obligatorischen Auftritts von Bill Murray).

Fazit: Ein Muss für alle nostalgischen Freunder der absurden Schönheit.

He’s not really into big stories … but Wes Anderson is a genius in combining beauty and absurdity. Now in the movies: Grand Budapest Hotel.
The main plot is told very quickly: The young migrant Zéro (Tony Revolori) is the pupil of the famous concierge Gustave H. (Ralph Fiennes) in the noble Grand Budapest Hotel. And that guy is not only a master in his profession, he’s also good at sugar old ladies’ lifes. But when one of them (Tilda Swinton) dies, and Gustave heirs an expensive painting, the descendants (Adrien Brody, among others) are not amused. To put it mildly.
That’s all quite nice, but that’s not what it’s all about. The main theme is beauty. The beauty of art. Of the word. Of courage. Of nobleness.
And the surreal world the movie is playing in is indeed beautiful. On the one hand there is of cause the Grand Budapest Hotel with all its chic, lonely on top of a mountain – or 50 years later ruined with the “charme” of the late UdSSR. (What would I give if I could explore the old hotel with my camera!) And next to it the city of Lutz, a fictive town somewhere in Eastern Europa (or at times even in Dresden (oh, I love this city!)), somewhere between KuK nostalgia and Nazi invasion (though it’s not real Nazis here).
Not to forget the long list of great people who Anderson engaged again and who do a fantastic weird job as usual – right until the smallest role (and of course including the obligatory appearance of Bill Murray).
Conclusion: A must for all  nostalgic friends of absurd beauty.

On screen: Russendisko

10 Mar

Wie oft hatte ich die DVD von Russendisko schon in den Händen? Und doch konnte ich mich nie wirklich dazu durchringen, sie auch zu gucken.

Als ich die Verfilmung von “Alles ist erleuchtet” gesehen habe, erfuhr ich eine Offenbarung. Nicht nur, dass ich den Film ziemlich gerne mag – nein, seither bin ich auch Fan russischen Punkrocks. Eigentlich hätte ich mich also auf Russendisko stürzen sollen, den Film über den Autoren Wladimir Kaminer, der die Klänge seiner Heimat nach Berlin brachte. Genau genommen habe ich das Buch sogar vor Jahren schon mal gelesen und mochte es auch.
Trotzdem wollte ich Russendisko nicht gucken. Warum? Weil deutsche Unterhaltungsfilme meistens doch eher so mäßig sind.
Jetzt konnte ich mich also endlich dazu durchringen und muss sagen: Der Soundtrack ist top.
Davon abgesehen ist es ein ganz okayer Film über drei russische Freunde (allesamt von Deutschen gespielt), die sich verlieben oder auch nicht. Wenn ich mich recht erinnere, hat das relativ wenig mit Kaminers Buch zu tun. Zumal die Geschichte, die eigentlich autobiografisch ist, auch äußert vorhersehbar ist. Ach, der verliebt sich jetzt in die? Nee, Wahnsinn …
Kein Wunder: Traf Kaminer doch zum Beispiel seine Frau Olga erst 1995, der Film spielt aber direkt nach dem Mauerfall. Und der Song “Super Good” von Leningrad, der recht präsent präsentiert wird, wurde sogar erst 2006 veröffentlicht.
Immerhin: Als seichte Sonntagsabendsunterhaltung dient Russendisko allemal.

Das Wunderbare am Ende: Endlich ist mir wieder eingefallen, dass Leningrad ihre alten CDs auf ihrer Webseite zum Download anbieten. Und wenn man sich ein bisschen durchklickt, findet man sie auch. Wuhi!

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