In the movies: Her

4 Apr

In der Liebe ist die Materie egal: Her im Kino.

HerWenn wir in Zukunft einen handgeschriebenen Brief erhalten, dann hat ihn vielleicht jemand anderes geschrieben. Jemand Feinfühliges, der das besser kann als wir. Jemand wie Theodore (brillant gespielt von Joaquin Phoenix), der so viel über dich weiß. Denn du gibst schon seit Jahren deine Briefe bei ihm in Auftrag. Über das Internet.
Theodores Welt ist nur einen Katzensprung von unserer entfernt. Sie trägt die Ästhetik der 70er mit gedeckten Farben, Oberlippenbärten und großen Brillen, wobei Theodore aussieht wie der Prototyp des 2014-Hipsters. Nur ist dieser Stil in der nahen Zukunft zur Alltagsnorm geworden. Sein Computer sieht aus wie eine neuere Version des Mac Books, die Bewegungssteuerung der Computerspiele funktioniert jetzt richtig gut und die Sprachsteuerung wurde mittlerweile perfektioniert. Was zur Folge hat, dass alle nur noch durch die Menschenmassen treiben und dabei mit sich selbst reden.
Soziale Kontakte beschränken sich auf ein Minimum aus Arbeitskollegen und wenigen engen Freunden. Das macht einsam. Alles, was man sich wünscht ist jemand, mit dem man reden kann. Jemand, der einen versteht. Gut, dass die Entwicklung der künstlichen Intelligenz einen Riesenschritt gemacht hat. Theodore besorgt sich ein auf ihn zugeschnittenes OS, das sich selbst Samantha (im Original gesprochen von Scarlett Johansson) tauft. Theodore, anfangs befremdet, baut bald eine tiefe Freundschaft zu Samantha auf … Und vielleicht sogar die große Liebe.
Ein Computer als die große Liebe? Was albern klingt, wird von Spike Jonze mit viel Feingefühl erzählt. Und warum denn auch nicht? In einer Zeit, in der viele Körper nur noch dafür da sind, auf Bürostühlen zu sitzen und auf Tastaturen zu tippen, wen interessiert es da noch, ob dein Gegenüber aus fester Materie besteht? Natürlich kann niemand in die Zukunft sehen und mit Sicherheit sagen, ob unsere Gesellschaft in wenigen Jahren so aussehen wird. Aber dafür ist Science Fiction auch nicht da. Science Fiction spinnt einfach nur die aktuelle gesellschaftliche und technische Situation weiter. Und ich finde Jonzes Interpretation absolut schlüssig. Mit Her ist ihm ein wunderschöner, feinfühliger Film gelungen.

Fazit: Ich hätte nie gedacht, das ich solche Sympathien für einen Computer entwickeln könnte. Her ist der beste und wahrste Film, den ich seit langem gesehen habe.

Regie: Spike Jonze
Darsteller: Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson (Stimme), Amy Adams, Rooney Mara, Chris Pratt, Olivia Wilde
Drehbuch: Spike Jonze
Kamera: Hoyte van Hoytema

Love doesn’t care about material: Watched Her last night.
Kinotickets, Kino, cinemaWhen we receive a handwritten letter in the future, it might be be written by someone else. Someone more sensitive, that can do that better then we do. Someone like Theodore (brilliantly portrayed by Joaphin Phoenix) who knows so much about you. Because he already writes your letters for years. Via the internet.
Theodore’s world is just a stone’s throw away from ours. It has the aesthetics of the 70s with earthy colors, mustaches and big glasses, whereas Theodore looks like the prototype of a 2014 hipster. Just that this style already became every day norm in the near future. His computer looks like a newer version of the Mac Book, the motion controlling of computer games is pretty good right now and voice control has been brought to perfection. That causes that everybody just floats through the crowd and talk to themselves.
Social contact is limited to the minimum of colleagues and a few good friends. That makes lonely. Everything you want is someone you can talk to. Someone who understands you. Great that the development of artificial intelligence made a giant progress. Theodore gets himself an OS indivitualized on himself, that calls himself  Samantha (spoken by Scarlett Johansson). Theodore, alienated at the beginning, developes a deep friendship with Samantha soon … and maybe even love.
In love with a computer? What sounds ridiculous is told with a lot of sensitiveness by Spike Jonze. So why not? In a time where many of us only need their bodies to sit on desk chairs and to type on keyboards, who cares if your friend is of solid material? Of course no one can see into the future and tell us with certainty if our society will look like that in a couple of years. But that’s not the job of science fiction. Science Fictions just thinks further our current social and technical situation. I think Spike Jonze’s interpretation is absolutely coherent. He succeeded to write and direct a beautiful and sensitive film with Her.
Conlcusion: I never thought that I could evolve such sympathies for a computer. Her is the best and most realistic movie I’ve seen in a long time.
Director: Spike Jonze
Actors: Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson (voice), Amy Adams, Rooney Mara, Chris Pratt, Olivia Wilde
Script: Spike Jonze
Cinematography: Hoyte van Hoytema

In the movies: August: Osage County

18 Mar

Im August in Osage County: Die Geschichte einer schrecklich anstrengenden Familie.

Kinotickets, Kino, cinemaDie Spirale der Gewalt. Wer glaubt, dass nur der Hang zu körperlicher Gewalt von Generation zu Generation weitergegeben wird, der irrt. Nein, es gibt da auch diese zersetzende Bosheit und Bitterkeit, die gerade Frauen oft so gut beherrschen. Violet Weston (Meryl Streep) und ihre Schwester Mattie Fae (Margo Martindale) mussten in ihrer Kindheit viele Enttäuschungen einstecken … Das hält sie allerdings nicht davon ab, ähnlich unbarmherzig zu ihren eigenen Kindern zu sein. Als Violets Mann stirbt, kommen ihre drei Töchter nach Hause: die empfindsame Ivy (Julianne Nicholson), die kokette Karen (Juliette Lewis) und Vaters Liebling Barbara (Julia Roberts). Wieviel haben sie von ihrer Mutter gelernt oder waren sie in der Lage, sich von der Bitterkeit zu lösen? Über allem steht die (selbst)gerechte Barbara – von ihrem Mann (Ewan McGregor) verlassen, mit der eigenen Tochter (Abigail Breslin) überfordert und ohne die nötige Selbstreflexion, zu erkennen, dass sie zu dem wird, was sie an ihrer Mutter hasst. Sicherlich könnten die Männer hier die nötige Kritik geben, doch die flüchten sich lieber in Drogen und Affären anstatt sich ihren überdominanten Frauen entgegenzustellen.
Schließlich sind es die vermeintlich Schwachen, die als einzige den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen vermögen.

Mir hat Im August in Osage County vor allem wegen dieser vielschichtigen Eltern-Kind-Psychologie sehr gefallen. Allerdings finde ich, dass sie dabei etwas zu groß aufgefahren haben, was die Geschichte gar nicht unbedingt nötig hätte. Die tablettenabhängige Violet ist zwar ein faszinierender Charakter, von Meryl Streep exzellent gespielt (hätte jemand etwas anderes erwartet?), allerdings rückt die Drogensucht die Familie in ein gewisses Milieu. Dabei ist gerade diese Form der Dominanz und Bosheit von sozialen Schichten unabhängig und hätte auch ohne das zusätzliche Reizthema funktioniert. Des weiteren wäre es schön gewesen, wenn sich nicht alle permanent anschreien würden …

Das habe ich gelernt: Es ist durchaus hilfreich, das eigene Handeln mal zu überdenken. Und: Benedict Cumberbatch ist eindeutig nicht nur Sherlock. <3

August: Osage County: The story of a terribly exhausting family.
The vicious circle of violence. Who thinks that only a strong leaning towards physical violance goes from generation to generation, is wrong. No, there is also this destroying malice and bitterness, which especially women are often so good at. Violet Weston (Meryl Streep) and her sister Mattie Fae (Margo Martindale) had to learn a lot of disappointments in their childhood … still that doesn’t keep them from being likely mean to their own children. When Violet’s husband dies, her three daughters come home: sensitive Ivy (Julianne Nicholson), kittenish Karen (Juliette Lewis) and daddy’s girl Barbara (Julia Roberts). How much did they learn from their mother or have they been able to detach themselves from the bitterness? In the center is self-righteous Barbara – dumped by her husband (Ewan McGregor), overextended by her own daughter (Abigail Breslin) and without the necessary sense of self to realize that she becomes to everything she hates about her mother. Surely the men could give the necessary critic but those rather hide in drugs and affairs instead of making a stand against their over-dominant wives.
Finally it’s the assumed weak who are the only ones who can break the vicious circle of violence.
I liked August: Osage County most of all because of the complex parent-child psychology. But I think that they overdid it a little, what the story didn’t really need. Addicted to pills Violet was indeed a fascinating character, excellently played by Meryl Streep (who expected something else?) but her addiction puts the family in a special milieu. But this kind of domination and malice is independent from social stratum and would have worked without this controversial issue. Further I would have prefered if all the people woudn’t shout at each other all the time …
What did I learn? It’s indeed helpful to reconsider your own actions once in a while. And: Benedict Cumberbatch is for sure more than Sherlock. <3

In the movies: Grand Budapest Hotel

11 Mar

Kinotickets, Kino, cinemaGroße Geschichten schreibt er nicht unbedingt … Dafür ist Wes Anderson ein Genie darin, Schönheit und Absurdität fabelhaft zu verbinden. Jetzt im Kino: Grand Budapest Hotel.

Der wesentliche Plot ist schnell gezeichnet: Der junge Migrant Zéro (Tony Revolori) geht bei dem berühmten Concierge Gustave H. (Ralph Fiennes) im noblen Grand Budapest Hotel in die Lehre. Der ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern auch gut darin, alten Damen den Herbst des Lebens zu versüßen. Als allerdings eine von ihnen (Tilda Swinton) stirbt, und Gustave ein wertvolles Gemälde erbt, sind die Nachfahren der guten Dame (u.a. Adrien Brody) wenig erfreut. Gelinde ausgedrückt.
Das ist alles ganz nett, doch darum geht es nicht wirklich. Es geht um Schönheit. Die Schönheit der Kunst. Des Wortes. Des Mutes. Der Noblesse.
Und wunderschön ist auch die surreale Welt, in der die Geschichte spielt. Auf der einen Seite natürlich das Grand Budapest Hotel mit all seinem Chic einsam hoch oben auf einem Berg – bzw. 50 Jahre danach im “Charme” der späten UdSSR verkommen. (Was würde ich darum geben, das fast verwaiste Hotel mit meiner Kamera zu erforschen!) Und daneben die Stadt Lutz, ein fiktiver Ort irgendwo in Osteuropa (oder zeitweise auch in Dresden (oh, ich liebe diese Stadt!)), irgendwo zwischen KuK-Nostalgie und Nazi-Invasion (auch wenn es hier nicht direkt Nazis sind).
Nicht zu vergessen die lange Liste an tollen Leuten, die Anderson immer um sich scharrt und die einen gewohnt skurrilen Auftritt hinlegen – bis in die kleinste Rolle (selbstverständlich inklusive des obligatorischen Auftritts von Bill Murray).

Fazit: Ein Muss für alle nostalgischen Freunder der absurden Schönheit.

He’s not really into big stories … but Wes Anderson is a genius in combining beauty and absurdity. Now in the movies: Grand Budapest Hotel.
The main plot is told very quickly: The young migrant Zéro (Tony Revolori) is the pupil of the famous concierge Gustave H. (Ralph Fiennes) in the noble Grand Budapest Hotel. And that guy is not only a master in his profession, he’s also good at sugar old ladies’ lifes. But when one of them (Tilda Swinton) dies, and Gustave heirs an expensive painting, the descendants (Adrien Brody, among others) are not amused. To put it mildly.
That’s all quite nice, but that’s not what it’s all about. The main theme is beauty. The beauty of art. Of the word. Of courage. Of nobleness.
And the surreal world the movie is playing in is indeed beautiful. On the one hand there is of cause the Grand Budapest Hotel with all its chic, lonely on top of a mountain – or 50 years later ruined with the “charme” of the late UdSSR. (What would I give if I could explore the old hotel with my camera!) And next to it the city of Lutz, a fictive town somewhere in Eastern Europa (or at times even in Dresden (oh, I love this city!)), somewhere between KuK nostalgia and Nazi invasion (though it’s not real Nazis here).
Not to forget the long list of great people who Anderson engaged again and who do a fantastic weird job as usual – right until the smallest role (and of course including the obligatory appearance of Bill Murray).
Conclusion: A must for all  nostalgic friends of absurd beauty.

On screen: Russendisko

10 Mar

Wie oft hatte ich die DVD von Russendisko schon in den Händen? Und doch konnte ich mich nie wirklich dazu durchringen, sie auch zu gucken.

Als ich die Verfilmung von “Alles ist erleuchtet” gesehen habe, erfuhr ich eine Offenbarung. Nicht nur, dass ich den Film ziemlich gerne mag – nein, seither bin ich auch Fan russischen Punkrocks. Eigentlich hätte ich mich also auf Russendisko stürzen sollen, den Film über den Autoren Wladimir Kaminer, der die Klänge seiner Heimat nach Berlin brachte. Genau genommen habe ich das Buch sogar vor Jahren schon mal gelesen und mochte es auch.
Trotzdem wollte ich Russendisko nicht gucken. Warum? Weil deutsche Unterhaltungsfilme meistens doch eher so mäßig sind.
Jetzt konnte ich mich also endlich dazu durchringen und muss sagen: Der Soundtrack ist top.
Davon abgesehen ist es ein ganz okayer Film über drei russische Freunde (allesamt von Deutschen gespielt), die sich verlieben oder auch nicht. Wenn ich mich recht erinnere, hat das relativ wenig mit Kaminers Buch zu tun. Zumal die Geschichte, die eigentlich autobiografisch ist, auch äußert vorhersehbar ist. Ach, der verliebt sich jetzt in die? Nee, Wahnsinn …
Kein Wunder: Traf Kaminer doch zum Beispiel seine Frau Olga erst 1995, der Film spielt aber direkt nach dem Mauerfall. Und der Song “Super Good” von Leningrad, der recht präsent präsentiert wird, wurde sogar erst 2006 veröffentlicht.
Immerhin: Als seichte Sonntagsabendsunterhaltung dient Russendisko allemal.

Das Wunderbare am Ende: Endlich ist mir wieder eingefallen, dass Leningrad ihre alten CDs auf ihrer Webseite zum Download anbieten. Und wenn man sich ein bisschen durchklickt, findet man sie auch. Wuhi!

In the movies: Philomena

5 Mar

Manchmal gucke ich Kinofilme, ohne irgendwas über sie zu wissen. Gestern war so ein Tag.

Philomena (Judi Dench) ist eine nette alte Omi, die gerne billige Liebesromane liest und sich über ein üppiges Frühstück freut. Und doch hat sie ein dunkles Geheimnis. Sie ist eine Sünderin, eine Schande vor Gott. Als junges Mädchen hat Philomena sich auf einem Jahrmarkt verführen lassen. Zur Strafe wurde das schwangere Mädchen in ein Kloster gesperrt … Und das Kind wurde ihr weggenommen.
Fünfzig Jahre später trifft die alte Frau auf den Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan, der außerdem am Drehbuch und an der Produktion beteiligt war), den ein Polit-Skandal vor kurzem den Job gekostet hat. Kann Martin Philomena helfen, ihren Sohn zu finden und sich selbst damit rehabilitieren? Eine Reise in die Untiefen von Sünde und Lüge beginnt …

Eine wahre Geschichte über grausame Nonnen, die Mutter und Kind auseinanderreißen, ist ziemlich harter Stoff. Trotzdem schafft Stephen Frears (The Queen) es, dem Film eine amüsante Note zu verpassen, ohne den Respekt vor Philomena und ihrem Leid zu verlieren. Ehre gebührt dabei vor allem Judi Dench. Die ist 79 Jahre alt und halb blind. Das hält sie nicht davon ab, beruflich immer noch alle in die Tasche zu stecken. Ihre Philomena ist süß, ein bisschen naiv und zuweilen auch anstrengend, wie alte Leute eben sein können. Doch obwohl sie nicht immer den Überblick behält, bewahrt sie doch eine beneidenswert Autarkie und Stärke, von der man sich eine Scheibe abschneiden kann. Überrascht hat Judi Dench mich damit nicht. Ich habe nichts anderes von ihr erwartet.
Positiv beeindruckt bin ich hingegen von Steve Coogan, der mir erst letztes Jahr in Das Glück der großen Dinge aufgefallen und wegen seines lustigen Gesichts in Erinnerung geblieben war (ich mag Menschen mit lustigen Gesichtern). Coogan ist eigentlich eher als Comedian bekannt, kann Dench in diesem Duett aber durchaus standhalten. Hut ab.

Was habe ich gelernt? Wut ist auch keine Lösung.

Sometimes I watch movies in theatre I know nothing about. Yesterday was such a day.
Philomena (Judi Dench) is a nice old granny, who likes to read cheesy love novels and is happy about a nice breakfast. And still she has a dark secret. She’s a sinner, a shame in God’s eyes. As a young woman she was seduced on a fair. As punishment the pregnant girl was locked in an abbey … and the child was taken from her.
Fifty years later the old woman meets journalist Martin Sixsmith (Steve Coogan, who also wrote the screenplay and produced the movie), who lost his job after a political scandal. Can Martin help Philomena to find her son and get back to work by that? A journey through sin and lies begins …
A true story about cruel nons who seperate mother and child is a pretty tough plot. Still Stephen Frears (The Queen) manages to give the movie an amusing tone without losing the respect for Philomena and her suffering. This is most of all because of Judi Dench. Who is 79 years old and half blind. That doesn’t stop her from to run rings round all the other people. Her Philomena is cute, a little naive and also a bit exhausting like old people sometimes tend to be. But though she doesn’t keep track of everything, she still keeps a self-reliance and strength you can take as a model. Judi Dench didn’t surprise me with that. I didn’t expect anything else from her.
But I was positively impressed by Steve Coogan who caught my eye for the first time in What Maisie knew last year when I treasured his funny face (I like people with funny faces). Coogan was known as a comedian before but I think that he can bear the comparison with Dench in this duet. Hands down.
What did I learn? Rage is no solution.

On tour in February

24 Feb

Letzten Samstag waren wir endlich mal wieder draußen im Grünen (ich glaube, das war das erste Mal in diesem Jahr, dass ich die Stadt verlassen habe).

Das Wetter wechselte von eisigkalt, zu Schnee, zu strahlendem Sonnenschein und Wärme, zu Regen und Hagel. Eine Tour, alle Wettermöglichkeiten abgedeckt. Und zwischendurch konnte ich auch mal wieder ein paar Fotos schießen.

Last Saturday we were on tour outside on the countryside (I think it was the first time this year that I left the city).
The weather changed from icy and cold to snow to wonderful sunshine and warm to rain and hail. A tour, all weather possibilities. And in the meantime I was able to shoot some pictures.

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In the movies: American Hustle

19 Feb

In the movies: American Hustle

So, American Hustle ist also einer der großen Oscar-Favoriten dieses Jahr. Ich habe mir den Film gestern angesehen und muss sagen, ich bin geteilter Meinung.

1978, das Jahr der schlechten Frisuren. Irving Rosenfeld (Christian Bale) ist ein einfacher, aber genialer Betrüger. Als er Sydney (Amy Adams) trifft, scheint er das Paradies gefunden zu haben. Die hübsche Rothaarige ist nicht nur seine Seelenverwandte, sondern auch eine clevere Partnerin in seinen krummen Geschäften. Es läuft bestesns, bis die beiden dem FBI-Agenten Richi DiMaso (Bradley Cooper) ins Netz gehen. Der macht ihnen ein Angebot: Wenn sie nicht in den Knast wollen, sollen sie ihm helfen, andere Betrüger zu fassen. Als Opfer wählt er Weltverbesserer und Bürgermeister Carmine Polito (Jeremy Renner) aus. Alles könnte so gut sein … wenn da nicht noch Irvings Ehefrau Rosalyn (Jennifer Lawrence) wäre … und die hat alles andere als ein ausgeglichenes Gemüt.

Amican Hustle ist eine Gangster-Komödie (in Deutschland übrigens FSK 6, in Amerika rated R, also ab 18 …) mit einigen Lachern und Wendungen, voller Liebe und Eifersucht … aber insgesamt keiner Story, die einen total vom Hocker haut. Überzeugend sind hingegen die Figuren: Sie haben positive und negative Seiten, egal ob Cop oder Verbrecher, und alle haben sie überzeugende Beweggründe für ihr Handeln. Wie Iriving so schön sagt: “Es ist nicht alles schwarz oder weiß, es ist tiefgrau.” Das Leben teilt Menschen schließlich nicht in “gut” oder “schlecht” ein. So ist es am Ende auch (Achtung Spoiler!) ausgerechnet der arme Carmine, der durch und durch gute Absichten hatte, der Einzige, der vor der Öffentlichkeit als der Böse bleibt.
Was den Film auf jeden Fall sehenswert macht, sind die herausragenden Schauspieler. Regisseur David O’Russell hat einfach sein erfolgreichen Teams von The Fighter (Oscar für Christian Bale, Nominierung für Amy Adams) und Silver Linings (Oscar für Jennifer Lawrence, Nominierung für Bradly Cooper) zusammengebracht, was seinen Darstellern dieses Jahr vier Oscar-Nominierungen (alle außer dem armen Jeremy Renner) eingebracht hat. (Schade nur, dass Amy Adams vermutlich gegen Konkurrentin Cate Blanchett (Blue Jasmine) verlieren wird. Dann geht die Arme schon das fünfte Mal leer aus.)

Fazit: Film wegen den Schauspielern angeguckt. Alles richtig gemacht.

So, American Hustle is one of the big oscar favourites this year. I watched the movie yesterday and I’m not totally convinced.
1978, the year of bad hair styles. Irving Rosenfeld (Christian Bale) is a simple but genius fraud. When he meets Sydney (Amy Adams) he seems to find paradise on earth. The pretty gingerhead is not only his soul sister but also a very clever partner in his funny business. Everything works out well until they fall into the trap of FBI agent Richi DiMaso (Bradley Cooper). He makes them an offer: If they don’t want to go to jail, they have to help him catch other frauds. He choses do-gooder and mayor Carmine Polito (Jeremy Renner) as victim. Everything could be great … if there weren’t Irving’s wife Rosalyn (Jennifer Lawrence) … she is anything but settled.
American Hustle is a gangster comedy (in Germany with an age limit 6, in America rated R) with some jokes and turns, a lot of love and jealousy … but finally no story to knock your socks off. But the characters are indeed convicing: They have positive and negative habits, no matter if they’re cop or criminal, and all have authentic motives. Like Iriving says: “The world isn’t only black and white, it’s deep grey.” Life doesn’t divide you into “good” or “bad”. So in the end it’s (spoiler!) of all people poor Carmine, who had just good and alturistic intentions, the only one who is the bad guy in public.
The great actors make the movie defenitely worth seeing. Director David O’Russell just brings this successful teams of The Fighter (Acadamy Award for Christian Bale, nomination for Amy Adams) and Silver Linging Playbook (Acadamy Award for Jennife Lawrence, nomination for Bradley Cooper) together. And all his actors got an Acadamy Award nomination this year (except for poor Jeremy Renner). (What a pity that it doesn’t seem as Amy Adams can compete against Cate Blanchett (Blue Jasmine). Looks as she will go away empty-handed for the fifth time.)
Conclusion: Watched movie because of the actors. Done everything right.

#sherlocklives

17 Feb

Er lebt! Gestern habe ich die dritte Staffel Sherlock beendet. Meine Meinung: eher schwach im Vergleich zu den ersten Folgen. Dennoch eine der besten Serien überhaupt.

Zwei Jahre mussten wir warten (bzw. ich nicht, da ich die Serie erst neulich für mich entdeckt habe – es gibt sie übrigens komplett für ca. 22 Euro auf iTunes), um zu erfahren, wie Sherlock (Benedict Cumberbatch) den Sprung vom Dach überleben konnte. Das Leben ging in der Zeit weiter. John (Martin Freeman) hat den Verlust seines besten Freundes betrauert, hatte gleichzeitig aber auch endlich die Möglichkeit, eine Freundin zu finden. Zu Beginn von Staffel 3 steht er kurz davor, Mary (gespielt von Martin Freemans Frau Amanda Abbington) einen Heiratsantrag zu machen. Und dann kehrt Sherlock zurück.
Man kann sich vorstellen, dass es für den armen John ziemlich verstörend ist, plötzlich einem “Toten” gegenüberzustehen. Auf der anderen Seite fällt es Sherlock nicht ganz leicht, sich daran zu gewöhnen, dass er jetzt nicht mehr der Einzige in Johns Leben ist. Immerhin hat er es nicht so mit … Gefühlen … und … Menschen … Dementsprechend gibt es in den ersten beiden Folgen “The Empty Hearse” und “The Sign of Three” hauptsächlich um ziemlich viel Gefühlsdrama, wobei die Fälle an den Rand rücken. Ich bin kein großer Krimi-Fan, aber ein bisschen mehr Spannung hätte ich schon erwartet.
Zum Glück stellte sich der gewohnte Sherlock-Effekt schließlich mit der dritten und letzten Folge “His Last Vow” ein – mit dem (un)erwarteten WTF-Moment, einiges an Verrwirrung und mit Magnusson (Mads’ Bruder Lars Mikkelsen) ein neuer Gegenspieler.

ACHTUNG SPOILER!
Ja, und dann dieses Ende … Was soll man davon halten? Einerseits bin ich eigentlich wenig überrascht. Ich habe eigentlich die ganze Zeit bezweifelt, dass Moriarty wirklich tot ist. Ich meine, was ist das denn für ein dummer Plan? “Es macht mir so großen Spaß, dir dabei zuzusehen, wie du zerstört wirst und deswegen bringe ich mich jetzt um”? Ich habe schon irgendwie damit gerechnet, dass er noch irgendwo lauert.
Auf der anderen Seite … Andererseits war Moriarty in den ersten zwei Staffeln irgendwie so überpräsent, dass ich schon ganz froh war, dass seine Geschichte jetzt zuende ist. Ich fand Magnussen eigentlich ziemlich cool und hätte gerne mehr von ihm gesehen. (Aber wer weiß, vielleicht lebt er ja noch …) Noch so ein “Ist er wirklich tot? Wie kann er denn bitte überlebt haben?”-Cliffhanger ist auch irgendwie einfallslos. Und seinen Gegenspieler einfach umzulegen, anstatt den Fall ordentlich zu lösen ist auch nicht gerade Sherlocks Stil.
Dennoch: Ich bin gespannt, wie das weitergeht!
SPOILER ENDE

Das war sie nun also, die ersehnte dritte Staffel. Manche loben sie als beste Staffel bisher, ich fand sie eher schwach. Trotzdem ist Sherlock einfach einer der faszinierendsten TV-Charaktere überhaupt, und die Chemie zwischen den Schauspielerin ist wirklich grandios. (Kein Wunder, sind Cumberbatch und Freeman doch gute Freunde, und Abbington Freemans Frau.) Selbst eine nicht so spannende Sherlock-Staffel ist immer noch eine Staffel voller Johnlock-Momente. Und wer liebt sie nicht, diese zwei?
Ich hoffe doch, dass sie nicht wieder so lange brauchen, um die nächste Staffel zu prodzieren (Staffel 4+5 sind jedenfalls schon in Planung). Das Ende verlangt eigentlich eine rasche Fortführung, alles andere wäre unglaubwürdig. Wie lange wird der Hobbit noch gedreht?

He’s alive! Yesterday I finished the third season Sherlock. My opinion: rather disappointing compared to the first two seasons. But still one of the best shows ever.
We had to wait for two years (well, not me, since I discovered the show just recently) to discover how Sherlock (Benedict Cumberbatch) survived the jump off the roof. Life went on. John (Martin Freeman) suffered under the loss of his best friend but had on the other hand finally the oppurtinity to find a girlfriend. At the beginning of season 3 he is about to propose to Mary (played by Freeman’s real-life wife Amanda Abbington). And then suddenly Sherlock returns to life.
You can imagine that it’s quite disturbing for poor John to meet a “dead man”. On the other hand it’s not easy for Sherlock to accept that he is not the only one in John’s life anymore. You know he’s not that good with … feelings … and … humans … So the first two episodes “The Empty Hearse” and “The Sighn of Three” are mostly sentimental drama with only little criminal cases. I’m not a big fan of crime thriller but I still expected a little more excitement.
Fortunately the known Sherlock effect comes back with the last episode “Hist Last Vow” – with an (un)expected WTF moment, a lot of confusion and new antagonist Magnusson (Mads’ brother Lars Mikkelsen).
SPOILER!
Well, the end … what do you think about this end? On one hand, I’m not really surprised. I doubted the whole time that Moriarty is really dead. I mean, wasn’t that a really stupid plan? “I love to see you getting destroyed, therefore I’m going to kill myself”? I did expect that he’s somewhere hiding.

On the other hand … Moriarty was so extremely present in the first two seasons that I was glad when his story was over. I thought that Magnusson was really cool and I’d loved to see more of him. (But, who knows, maybe he’s still alive …) Another “Is he really dead? How could he survive?” cliffhanger is quite uninspired. And to shoot his antagonist instead of solving the problem is not really Sherlock’s style anyway.
Still, I’m looking forward to see what’s going to happen next.
END OF SPOILER
So that was the longed for third season. Some say it was the best season ever, I thought it was rather weak. But Sherlock is one of the most fascinating TV characters ever and the chemistry between the actors is amazing. (No wonder, Cumberbatch and Freeman are good friends and Abbington is Freeman’s wife.) Even a weak Sherlock season is still a season full of Johnlock moments. Who doesn’t love these two?
I really hope they don’t need that much time again to produce the next season (season 4+5 are already planned). This ending needs a quick sequel, anything else wouldn’t be authentic. How long do they still shoot The Hobbit?

Friends on TV

16 Feb

Neulich habe ich ja schon einen Beitrag dazu geschrieben, welche Buch-Charaktere ich am liebsten mag. Heute sind Serien-Charaktere dran.

Eigentlich wollte ich euch erzählen, welche Film-Figuren ich gerne mag, habe aber dann festgestellt, dass ich einfach zu viele Filme liebe (und viele Charaktere gar nicht besonders liebenswürdig sind). Also mache ich jetzt erstmal mit dem “kleinen” Film weiter: TV-Serien. Das lässt sich nämlich ganz easy auf fünf Serien reduzieren, die ich komplett oder zumindest zu großen Teilen gesehen habe. Wobei “Freunde” da auch schon wieder ein sehr hochtrabender Begriff ist, da ich mit mindestens zwei dieser Figuren nicht wirklich befreundet sein wollen würde. Aber dennoch … los geht’s!

The other day I wrote a post about my favourite book characters. Today I’ll speak about TV show characters.
Originally I wanted to tell you about my favourite people from movies, but then I recognized that I love too many films (and many characters are not really likeable). So I go on with the “little brother” of the movie: TV shows. I can easily reduce them to five shows I’ve seen entirely or at leat to great parts. Whereas “friends” is again an overblown word since I wouldn’t want to be friends with at least two of these persons … Still … let’s go!

5. Montgomery Scott – Star Trek

Wer ist das? Montgomery Scott (James Doohan) – oder auch Scotty – ist der Chefingenieur auf der Enterprise.

Who’s that? Montgomery Scott (James Doohan) – or Scotty – is the principal engineer of the Enterprise.

Was kann er? Reparieren. Und zwar alles. In wenigen Minuten, auch wenn die Situation absolut aussichtslos erscheint. Scotty bekommt’s hin. Und noch dazu bleibt er sogar in den stressigsten Situationen immer (halbwegs) gelassen (außer jemand beleidigt sein Schiff). Immerhin ist er das einzige (männliche!) Rothemd, dass all die Katastrophen im Weltall überlebt!

What’s he good at? Repair things. All things. In a few minutes although the situation seems to be completely hopeless. Scotty wangles everything. And even in the most stressful situations he still keeps (more or less) calm (expect when somebody offends his ship). In the end he’s the only (male!) redshirt that survives all these catastrophes in space!

Darum mag ich ihn am liebsten: Er kann tote Raumschiffe innerhalb von wenigen Minuten wieder zum Leben erwecken … reicht das nicht? Außerdem sieht er mit seinen Knopfaugen so unschuldig nett aus. (Und noch dazu wird er in der modernen Version von Simon Pegg gespielt!)

That’s why I like him best: He’s able to bring dead ships back to live in minutes … isn’t that enough? Additionally he looks so innocently nice with his beady eyes. (And in the modern version he’s played by Simon Pegg!)

Runner-up: Spock. Oder auch McCoy. Eigentlich alle außer Kirk.

Runner-up: Spock. Or McCoy. Everbody except Kirk.

4. Marshall Erikson - How I Met Your Mother

Wer ist das? Marshall (Jason Segel) ist der beste Freund von Ted, der in How I Met Your Mother sehr ausführlich erzählt, wie er die Mutter seiner Kinder kennenlernte.

Who’s that? Marshall (Jason Segel) is Ted’s best friend who tells his children very detailed how he met their mother  in How I Met Your Mother.

Was kann er? Marshall ist in erster Linie ein liebenswerter Lulatsch. Er ist ziemlich lang, sehr gutherzig, extrem abergläubig und überaus romantisch (vermutlich romantischer als seine Frau Lily). Außerdem träumt er davon, die Umwelt zu retten. Ach ja, und er ist Jurist – also auch nicht gerade dumm.

What’s he good at? In first place Marshall is a likeable beanpole. He’s very tall, very kind-hearted, extremely superstitious and very romantic (probably more romantic than his wife Lily). And he dreams of saving the environment. Oh, and he is a jurist – so he’s also quite clever.

Darum mag ich ihn am liebsten: Auch wenn ich nicht besonders auf Romantik stehe: Marshall ist einfach zu nett, als dass man ihn nicht lieben könnte! Außerdem ist er wie ich ein großer Umweltschützer.

That’s why I like him best: Though I’m not into romantics: Marshall is just too nice to not love him! And he’s a big ecologist – like me.

Runner-up: Robin Scherbatsky. Die steht nämlich auch nicht auf Romantik.

Runner-up: Robin Scherbatsky. She doesn’t like romantic, too.

3. James “Sawyer” Ford - Lost

Wer ist das? Sawyer (Josh Holloway) ist einer von vielen, die bei Lost auf einer (nicht ganz so) einsamen Insel gestrandet sind.

Who’s that? Sawyer (Josh Holloway) is one of many who stranded on a (not that) lonely island in Lost.

Was kann er? Mürrisch sein und fluchen. Die meiste Zeit hängt er nur rum, ist ein bisschen asozial, liest und schert sich einen Dreck um die anderen. Oder er lässt den Macho raushängen. Immerhin ist er ein verurteilter Betrüger. Außerdem ist er gut darin, sich Spitznamen auszudenken.

What’s he good at? Being grumbly and cursing. Most of the time he just hangs around, is quite anti-social, reads and doesn’t care about the others. Or he plays the macho. In the end he’s a convicted fraud. And he’s good at giving nicknames.

Darum mag ich ihn am liebsten: Sawyer mag ein Arsch sein, aber tief in seinem Herzen ist er ein guter Junge. Und der Einzige auf der Insel mit Verstand. (Nicht zu vergessen, dass er gut aussieht.)

That’s why I like him best: Swayer might be a douchebag but deep inside he’s a good boy. And the only one on the island with a little sense. (And not to forget that he looks fine.)

Runner-up: Desmond Humes und Daniel Farraday. Hauptsache nicht Jack Shepard.

Runner-up: Desmond Humes and Daniel Farrady. Not Jack Shepard.

2. Lane Kim - Gilmore Girls

Wer ist das? Lane (Keiko Agena) ist Rory Gilmores beste Freundin und Drummerin bei Hep Alien.

Who’s that? Lane (Keiko Agena) is Rory Gilmore’s best friend and drummer of Hep Alien.

Was kann sie? Lane stammt aus einem streng christlichen Elternhaus, aber ihre große Liebe ist der Rock’n’Roll. Sie weiß wirklich alles über Rock-Musik, muss ihr Leben aber unter Bodendielen verstecken. Schließlich wird sie Schlagzeugerin in einer Band und schafft es dabei auch noch sehr gut, drei Jungs halbwegs unter Kontrolle zu halten. Zwar ist Lane nicht so hochintelligent wie ihre Freundin Rory, aber sie ist lebensklug.

What’s she good at? Lane comes from a very Christian family but her big love is rock’n’roll. She knows absolutely everything about rock music but has to hide her life under the floor. Finally she’s becoming drummer in a band and manages to keep three guys under control. Lane is not that highly skilled as her friend Rory but she’s kind of wise.

Darum mag ich sie am liebsten: Lane ist cool, weil sie sich durch all die Widrigkeiten ihres Lebens durchboxt, ohne jemals böse oder verbittert zu werden. Gelassen nimmt sie ihre überstrenge Mutter hin und sucht sich einfach ihren Weg. Außerdem spielt sie in einer Band und ist einfach süß.

That’s why I like her best: Lane is cool because she pushs through against all odds, withtout getting mean or bitter. She keeps cool towards her super severe mother and just looks for her way. And she’s playing in a band and is just sweet.

Runner-up: Jess Mariano … ach, eigentlich alle. Außer Dean Forrester.

Runner-up: Jess Mariano … everybody … except Dean Forrester.

1. Sherlock Holmes - Sherlock

Wer ist das? Blöde Frage. Er ist Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch).

Who’s that? Stupid question. She’s Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch).

Was kann er? Er ist der genialste Detektiv aller Zeiten. Außerdem ist ein arroganter Soziopath und Angeber, der ständig alle Leute beleidigt und sich halbtot langweilt, wenn er gerade keinen mysteriösen Mordfall lösen kann.

What’s he good at? He’s the most genius detective of all times. And he’s an arrogant sociopath and show-off who offends all people all the time and is bored to death when he has no mysterious murder case to solve.

Darum mag ich ihn am liebsten: Das ist tatsächlich eine gute Frage. Bei genauer Betrachtung ist Sherlock nämlich kein besonders liebenswerter Mensch. Er hat außer John eigentlich keine Freunde und auch zu dem ist er nicht wirklich nett. Trotzdem ist Sherlock cool. Vielleicht auch einfach deswegen, weil er die Freundschaft eines so liebenswerten Mannes wie John Watson erringen konnte. Oder einfach, weil Benedict Cumberbatch selbst immer so super nett rüber kommt. Oder was meint ihr?

That’s why I like him best: Good question. At close view Sherlock is not a very likeable person. Except for John he doesn’t really have friends and even to him he is not really nice. Still Sherlock is cool. Maybe because he could win the friendship of such a loveable guy like John Watson. Or just because Benedict Cumberbach himself always seems to be such a nice guy. What do you think?

Runner-up: John Watson. Ohne Frage. Die beiden gehören zusammen.

Runner-up: John Watson. Hands down. These two belong together.

Und wer sind deine TV-Lieblinge?

And who are your TV favourites?

colin and Lari are dancing to #25

14 Feb

Hurra! Es ist Valentinstag! Das ist mir eigentlich reichlich egal, weil ich mich für romantischen Firlefanz nicht interessiere … aber es passt gut zu unserem heutigen #caladt

Wenn drinnen und draußen irgendwie alles doof ist, dann will ich mich am liebsten unter einer schönen warmen Decke verstecken. Da das aber meistens nicht geht, muss eine musikalische “warme Decke” her. Dafür eignet sich am besten Frank Turner (und Geir Zahls Solo-Alben). Besonders gern habe ich diese Woche “A Love Worth Keeping” gehört. Also, Leute, kauft Frank Turners Alben!

Horray! It’s St. Valentine’s Day! I don’t really care about that because I’m not interested in romantic rubbish … but it fits to today’s #caladt
When everything in the inside and on the outside sucks, I want to hide under a cuddly warm blanket. Since that’s not possible most of the time, I need a musical “warm blanket”. Frank Turner (and Geir Zahl’s solo records) are best suited for these situations. This week I loved “A Love Worth Keeping”. So, folks, got and buy Frank Turner’s records!
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