In the movies: Philomena

5 Mar

Manchmal gucke ich Kinofilme, ohne irgendwas über sie zu wissen. Gestern war so ein Tag.

Philomena (Judi Dench) ist eine nette alte Omi, die gerne billige Liebesromane liest und sich über ein üppiges Frühstück freut. Und doch hat sie ein dunkles Geheimnis. Sie ist eine Sünderin, eine Schande vor Gott. Als junges Mädchen hat Philomena sich auf einem Jahrmarkt verführen lassen. Zur Strafe wurde das schwangere Mädchen in ein Kloster gesperrt … Und das Kind wurde ihr weggenommen.
Fünfzig Jahre später trifft die alte Frau auf den Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan, der außerdem am Drehbuch und an der Produktion beteiligt war), den ein Polit-Skandal vor kurzem den Job gekostet hat. Kann Martin Philomena helfen, ihren Sohn zu finden und sich selbst damit rehabilitieren? Eine Reise in die Untiefen von Sünde und Lüge beginnt …

Eine wahre Geschichte über grausame Nonnen, die Mutter und Kind auseinanderreißen, ist ziemlich harter Stoff. Trotzdem schafft Stephen Frears (The Queen) es, dem Film eine amüsante Note zu verpassen, ohne den Respekt vor Philomena und ihrem Leid zu verlieren. Ehre gebührt dabei vor allem Judi Dench. Die ist 79 Jahre alt und halb blind. Das hält sie nicht davon ab, beruflich immer noch alle in die Tasche zu stecken. Ihre Philomena ist süß, ein bisschen naiv und zuweilen auch anstrengend, wie alte Leute eben sein können. Doch obwohl sie nicht immer den Überblick behält, bewahrt sie doch eine beneidenswert Autarkie und Stärke, von der man sich eine Scheibe abschneiden kann. Überrascht hat Judi Dench mich damit nicht. Ich habe nichts anderes von ihr erwartet.
Positiv beeindruckt bin ich hingegen von Steve Coogan, der mir erst letztes Jahr in Das Glück der großen Dinge aufgefallen und wegen seines lustigen Gesichts in Erinnerung geblieben war (ich mag Menschen mit lustigen Gesichtern). Coogan ist eigentlich eher als Comedian bekannt, kann Dench in diesem Duett aber durchaus standhalten. Hut ab.

Was habe ich gelernt? Wut ist auch keine Lösung.

Sometimes I watch movies in theatre I know nothing about. Yesterday was such a day.
Philomena (Judi Dench) is a nice old granny, who likes to read cheesy love novels and is happy about a nice breakfast. And still she has a dark secret. She’s a sinner, a shame in God’s eyes. As a young woman she was seduced on a fair. As punishment the pregnant girl was locked in an abbey … and the child was taken from her.
Fifty years later the old woman meets journalist Martin Sixsmith (Steve Coogan, who also wrote the screenplay and produced the movie), who lost his job after a political scandal. Can Martin help Philomena to find her son and get back to work by that? A journey through sin and lies begins …
A true story about cruel nons who seperate mother and child is a pretty tough plot. Still Stephen Frears (The Queen) manages to give the movie an amusing tone without losing the respect for Philomena and her suffering. This is most of all because of Judi Dench. Who is 79 years old and half blind. That doesn’t stop her from to run rings round all the other people. Her Philomena is cute, a little naive and also a bit exhausting like old people sometimes tend to be. But though she doesn’t keep track of everything, she still keeps a self-reliance and strength you can take as a model. Judi Dench didn’t surprise me with that. I didn’t expect anything else from her.
But I was positively impressed by Steve Coogan who caught my eye for the first time in What Maisie knew last year when I treasured his funny face (I like people with funny faces). Coogan was known as a comedian before but I think that he can bear the comparison with Dench in this duet. Hands down.
What did I learn? Rage is no solution.
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On tour in February

24 Feb

Letzten Samstag waren wir endlich mal wieder draußen im Grünen (ich glaube, das war das erste Mal in diesem Jahr, dass ich die Stadt verlassen habe).

Das Wetter wechselte von eisigkalt, zu Schnee, zu strahlendem Sonnenschein und Wärme, zu Regen und Hagel. Eine Tour, alle Wettermöglichkeiten abgedeckt. Und zwischendurch konnte ich auch mal wieder ein paar Fotos schießen.

Last Saturday we were on tour outside on the countryside (I think it was the first time this year that I left the city).
The weather changed from icy and cold to snow to wonderful sunshine and warm to rain and hail. A tour, all weather possibilities. And in the meantime I was able to shoot some pictures.

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In the movies: American Hustle

19 Feb

In the movies: American Hustle

So, American Hustle ist also einer der großen Oscar-Favoriten dieses Jahr. Ich habe mir den Film gestern angesehen und muss sagen, ich bin geteilter Meinung.

1978, das Jahr der schlechten Frisuren. Irving Rosenfeld (Christian Bale) ist ein einfacher, aber genialer Betrüger. Als er Sydney (Amy Adams) trifft, scheint er das Paradies gefunden zu haben. Die hübsche Rothaarige ist nicht nur seine Seelenverwandte, sondern auch eine clevere Partnerin in seinen krummen Geschäften. Es läuft bestesns, bis die beiden dem FBI-Agenten Richi DiMaso (Bradley Cooper) ins Netz gehen. Der macht ihnen ein Angebot: Wenn sie nicht in den Knast wollen, sollen sie ihm helfen, andere Betrüger zu fassen. Als Opfer wählt er Weltverbesserer und Bürgermeister Carmine Polito (Jeremy Renner) aus. Alles könnte so gut sein … wenn da nicht noch Irvings Ehefrau Rosalyn (Jennifer Lawrence) wäre … und die hat alles andere als ein ausgeglichenes Gemüt.

Amican Hustle ist eine Gangster-Komödie (in Deutschland übrigens FSK 6, in Amerika rated R, also ab 18 …) mit einigen Lachern und Wendungen, voller Liebe und Eifersucht … aber insgesamt keiner Story, die einen total vom Hocker haut. Überzeugend sind hingegen die Figuren: Sie haben positive und negative Seiten, egal ob Cop oder Verbrecher, und alle haben sie überzeugende Beweggründe für ihr Handeln. Wie Iriving so schön sagt: “Es ist nicht alles schwarz oder weiß, es ist tiefgrau.” Das Leben teilt Menschen schließlich nicht in “gut” oder “schlecht” ein. So ist es am Ende auch (Achtung Spoiler!) ausgerechnet der arme Carmine, der durch und durch gute Absichten hatte, der Einzige, der vor der Öffentlichkeit als der Böse bleibt.
Was den Film auf jeden Fall sehenswert macht, sind die herausragenden Schauspieler. Regisseur David O’Russell hat einfach sein erfolgreichen Teams von The Fighter (Oscar für Christian Bale, Nominierung für Amy Adams) und Silver Linings (Oscar für Jennifer Lawrence, Nominierung für Bradly Cooper) zusammengebracht, was seinen Darstellern dieses Jahr vier Oscar-Nominierungen (alle außer dem armen Jeremy Renner) eingebracht hat. (Schade nur, dass Amy Adams vermutlich gegen Konkurrentin Cate Blanchett (Blue Jasmine) verlieren wird. Dann geht die Arme schon das fünfte Mal leer aus.)

Fazit: Film wegen den Schauspielern angeguckt. Alles richtig gemacht.

So, American Hustle is one of the big oscar favourites this year. I watched the movie yesterday and I’m not totally convinced.
1978, the year of bad hair styles. Irving Rosenfeld (Christian Bale) is a simple but genius fraud. When he meets Sydney (Amy Adams) he seems to find paradise on earth. The pretty gingerhead is not only his soul sister but also a very clever partner in his funny business. Everything works out well until they fall into the trap of FBI agent Richi DiMaso (Bradley Cooper). He makes them an offer: If they don’t want to go to jail, they have to help him catch other frauds. He choses do-gooder and mayor Carmine Polito (Jeremy Renner) as victim. Everything could be great … if there weren’t Irving’s wife Rosalyn (Jennifer Lawrence) … she is anything but settled.
American Hustle is a gangster comedy (in Germany with an age limit 6, in America rated R) with some jokes and turns, a lot of love and jealousy … but finally no story to knock your socks off. But the characters are indeed convicing: They have positive and negative habits, no matter if they’re cop or criminal, and all have authentic motives. Like Iriving says: “The world isn’t only black and white, it’s deep grey.” Life doesn’t divide you into “good” or “bad”. So in the end it’s (spoiler!) of all people poor Carmine, who had just good and alturistic intentions, the only one who is the bad guy in public.
The great actors make the movie defenitely worth seeing. Director David O’Russell just brings this successful teams of The Fighter (Acadamy Award for Christian Bale, nomination for Amy Adams) and Silver Linging Playbook (Acadamy Award for Jennife Lawrence, nomination for Bradley Cooper) together. And all his actors got an Acadamy Award nomination this year (except for poor Jeremy Renner). (What a pity that it doesn’t seem as Amy Adams can compete against Cate Blanchett (Blue Jasmine). Looks as she will go away empty-handed for the fifth time.)
Conclusion: Watched movie because of the actors. Done everything right.

#sherlocklives

17 Feb

Er lebt! Gestern habe ich die dritte Staffel Sherlock beendet. Meine Meinung: eher schwach im Vergleich zu den ersten Folgen. Dennoch eine der besten Serien überhaupt.

Zwei Jahre mussten wir warten (bzw. ich nicht, da ich die Serie erst neulich für mich entdeckt habe – es gibt sie übrigens komplett für ca. 22 Euro auf iTunes), um zu erfahren, wie Sherlock (Benedict Cumberbatch) den Sprung vom Dach überleben konnte. Das Leben ging in der Zeit weiter. John (Martin Freeman) hat den Verlust seines besten Freundes betrauert, hatte gleichzeitig aber auch endlich die Möglichkeit, eine Freundin zu finden. Zu Beginn von Staffel 3 steht er kurz davor, Mary (gespielt von Martin Freemans Frau Amanda Abbington) einen Heiratsantrag zu machen. Und dann kehrt Sherlock zurück.
Man kann sich vorstellen, dass es für den armen John ziemlich verstörend ist, plötzlich einem “Toten” gegenüberzustehen. Auf der anderen Seite fällt es Sherlock nicht ganz leicht, sich daran zu gewöhnen, dass er jetzt nicht mehr der Einzige in Johns Leben ist. Immerhin hat er es nicht so mit … Gefühlen … und … Menschen … Dementsprechend gibt es in den ersten beiden Folgen “The Empty Hearse” und “The Sign of Three” hauptsächlich um ziemlich viel Gefühlsdrama, wobei die Fälle an den Rand rücken. Ich bin kein großer Krimi-Fan, aber ein bisschen mehr Spannung hätte ich schon erwartet.
Zum Glück stellte sich der gewohnte Sherlock-Effekt schließlich mit der dritten und letzten Folge “His Last Vow” ein – mit dem (un)erwarteten WTF-Moment, einiges an Verrwirrung und mit Magnusson (Mads’ Bruder Lars Mikkelsen) ein neuer Gegenspieler.

ACHTUNG SPOILER!
Ja, und dann dieses Ende … Was soll man davon halten? Einerseits bin ich eigentlich wenig überrascht. Ich habe eigentlich die ganze Zeit bezweifelt, dass Moriarty wirklich tot ist. Ich meine, was ist das denn für ein dummer Plan? “Es macht mir so großen Spaß, dir dabei zuzusehen, wie du zerstört wirst und deswegen bringe ich mich jetzt um”? Ich habe schon irgendwie damit gerechnet, dass er noch irgendwo lauert.
Auf der anderen Seite … Andererseits war Moriarty in den ersten zwei Staffeln irgendwie so überpräsent, dass ich schon ganz froh war, dass seine Geschichte jetzt zuende ist. Ich fand Magnussen eigentlich ziemlich cool und hätte gerne mehr von ihm gesehen. (Aber wer weiß, vielleicht lebt er ja noch …) Noch so ein “Ist er wirklich tot? Wie kann er denn bitte überlebt haben?”-Cliffhanger ist auch irgendwie einfallslos. Und seinen Gegenspieler einfach umzulegen, anstatt den Fall ordentlich zu lösen ist auch nicht gerade Sherlocks Stil.
Dennoch: Ich bin gespannt, wie das weitergeht!
SPOILER ENDE

Das war sie nun also, die ersehnte dritte Staffel. Manche loben sie als beste Staffel bisher, ich fand sie eher schwach. Trotzdem ist Sherlock einfach einer der faszinierendsten TV-Charaktere überhaupt, und die Chemie zwischen den Schauspielerin ist wirklich grandios. (Kein Wunder, sind Cumberbatch und Freeman doch gute Freunde, und Abbington Freemans Frau.) Selbst eine nicht so spannende Sherlock-Staffel ist immer noch eine Staffel voller Johnlock-Momente. Und wer liebt sie nicht, diese zwei?
Ich hoffe doch, dass sie nicht wieder so lange brauchen, um die nächste Staffel zu prodzieren (Staffel 4+5 sind jedenfalls schon in Planung). Das Ende verlangt eigentlich eine rasche Fortführung, alles andere wäre unglaubwürdig. Wie lange wird der Hobbit noch gedreht?

He’s alive! Yesterday I finished the third season Sherlock. My opinion: rather disappointing compared to the first two seasons. But still one of the best shows ever.
We had to wait for two years (well, not me, since I discovered the show just recently) to discover how Sherlock (Benedict Cumberbatch) survived the jump off the roof. Life went on. John (Martin Freeman) suffered under the loss of his best friend but had on the other hand finally the oppurtinity to find a girlfriend. At the beginning of season 3 he is about to propose to Mary (played by Freeman’s real-life wife Amanda Abbington). And then suddenly Sherlock returns to life.
You can imagine that it’s quite disturbing for poor John to meet a “dead man”. On the other hand it’s not easy for Sherlock to accept that he is not the only one in John’s life anymore. You know he’s not that good with … feelings … and … humans … So the first two episodes “The Empty Hearse” and “The Sighn of Three” are mostly sentimental drama with only little criminal cases. I’m not a big fan of crime thriller but I still expected a little more excitement.
Fortunately the known Sherlock effect comes back with the last episode “Hist Last Vow” – with an (un)expected WTF moment, a lot of confusion and new antagonist Magnusson (Mads’ brother Lars Mikkelsen).
SPOILER!
Well, the end … what do you think about this end? On one hand, I’m not really surprised. I doubted the whole time that Moriarty is really dead. I mean, wasn’t that a really stupid plan? “I love to see you getting destroyed, therefore I’m going to kill myself”? I did expect that he’s somewhere hiding.

On the other hand … Moriarty was so extremely present in the first two seasons that I was glad when his story was over. I thought that Magnusson was really cool and I’d loved to see more of him. (But, who knows, maybe he’s still alive …) Another “Is he really dead? How could he survive?” cliffhanger is quite uninspired. And to shoot his antagonist instead of solving the problem is not really Sherlock’s style anyway.
Still, I’m looking forward to see what’s going to happen next.
END OF SPOILER
So that was the longed for third season. Some say it was the best season ever, I thought it was rather weak. But Sherlock is one of the most fascinating TV characters ever and the chemistry between the actors is amazing. (No wonder, Cumberbatch and Freeman are good friends and Abbington is Freeman’s wife.) Even a weak Sherlock season is still a season full of Johnlock moments. Who doesn’t love these two?
I really hope they don’t need that much time again to produce the next season (season 4+5 are already planned). This ending needs a quick sequel, anything else wouldn’t be authentic. How long do they still shoot The Hobbit?

Friends on TV

16 Feb

Neulich habe ich ja schon einen Beitrag dazu geschrieben, welche Buch-Charaktere ich am liebsten mag. Heute sind Serien-Charaktere dran.

Eigentlich wollte ich euch erzählen, welche Film-Figuren ich gerne mag, habe aber dann festgestellt, dass ich einfach zu viele Filme liebe (und viele Charaktere gar nicht besonders liebenswürdig sind). Also mache ich jetzt erstmal mit dem “kleinen” Film weiter: TV-Serien. Das lässt sich nämlich ganz easy auf fünf Serien reduzieren, die ich komplett oder zumindest zu großen Teilen gesehen habe. Wobei “Freunde” da auch schon wieder ein sehr hochtrabender Begriff ist, da ich mit mindestens zwei dieser Figuren nicht wirklich befreundet sein wollen würde. Aber dennoch … los geht’s!

The other day I wrote a post about my favourite book characters. Today I’ll speak about TV show characters.
Originally I wanted to tell you about my favourite people from movies, but then I recognized that I love too many films (and many characters are not really likeable). So I go on with the “little brother” of the movie: TV shows. I can easily reduce them to five shows I’ve seen entirely or at leat to great parts. Whereas “friends” is again an overblown word since I wouldn’t want to be friends with at least two of these persons … Still … let’s go!

5. Montgomery Scott – Star Trek

Wer ist das? Montgomery Scott (James Doohan) – oder auch Scotty – ist der Chefingenieur auf der Enterprise.

Who’s that? Montgomery Scott (James Doohan) – or Scotty – is the principal engineer of the Enterprise.

Was kann er? Reparieren. Und zwar alles. In wenigen Minuten, auch wenn die Situation absolut aussichtslos erscheint. Scotty bekommt’s hin. Und noch dazu bleibt er sogar in den stressigsten Situationen immer (halbwegs) gelassen (außer jemand beleidigt sein Schiff). Immerhin ist er das einzige (männliche!) Rothemd, dass all die Katastrophen im Weltall überlebt!

What’s he good at? Repair things. All things. In a few minutes although the situation seems to be completely hopeless. Scotty wangles everything. And even in the most stressful situations he still keeps (more or less) calm (expect when somebody offends his ship). In the end he’s the only (male!) redshirt that survives all these catastrophes in space!

Darum mag ich ihn am liebsten: Er kann tote Raumschiffe innerhalb von wenigen Minuten wieder zum Leben erwecken … reicht das nicht? Außerdem sieht er mit seinen Knopfaugen so unschuldig nett aus. (Und noch dazu wird er in der modernen Version von Simon Pegg gespielt!)

That’s why I like him best: He’s able to bring dead ships back to live in minutes … isn’t that enough? Additionally he looks so innocently nice with his beady eyes. (And in the modern version he’s played by Simon Pegg!)

Runner-up: Spock. Oder auch McCoy. Eigentlich alle außer Kirk.

Runner-up: Spock. Or McCoy. Everbody except Kirk.

4. Marshall Erikson – How I Met Your Mother

Wer ist das? Marshall (Jason Segel) ist der beste Freund von Ted, der in How I Met Your Mother sehr ausführlich erzählt, wie er die Mutter seiner Kinder kennenlernte.

Who’s that? Marshall (Jason Segel) is Ted’s best friend who tells his children very detailed how he met their mother  in How I Met Your Mother.

Was kann er? Marshall ist in erster Linie ein liebenswerter Lulatsch. Er ist ziemlich lang, sehr gutherzig, extrem abergläubig und überaus romantisch (vermutlich romantischer als seine Frau Lily). Außerdem träumt er davon, die Umwelt zu retten. Ach ja, und er ist Jurist – also auch nicht gerade dumm.

What’s he good at? In first place Marshall is a likeable beanpole. He’s very tall, very kind-hearted, extremely superstitious and very romantic (probably more romantic than his wife Lily). And he dreams of saving the environment. Oh, and he is a jurist – so he’s also quite clever.

Darum mag ich ihn am liebsten: Auch wenn ich nicht besonders auf Romantik stehe: Marshall ist einfach zu nett, als dass man ihn nicht lieben könnte! Außerdem ist er wie ich ein großer Umweltschützer.

That’s why I like him best: Though I’m not into romantics: Marshall is just too nice to not love him! And he’s a big ecologist – like me.

Runner-up: Robin Scherbatsky. Die steht nämlich auch nicht auf Romantik.

Runner-up: Robin Scherbatsky. She doesn’t like romantic, too.

3. James “Sawyer” Ford – Lost

Wer ist das? Sawyer (Josh Holloway) ist einer von vielen, die bei Lost auf einer (nicht ganz so) einsamen Insel gestrandet sind.

Who’s that? Sawyer (Josh Holloway) is one of many who stranded on a (not that) lonely island in Lost.

Was kann er? Mürrisch sein und fluchen. Die meiste Zeit hängt er nur rum, ist ein bisschen asozial, liest und schert sich einen Dreck um die anderen. Oder er lässt den Macho raushängen. Immerhin ist er ein verurteilter Betrüger. Außerdem ist er gut darin, sich Spitznamen auszudenken.

What’s he good at? Being grumbly and cursing. Most of the time he just hangs around, is quite anti-social, reads and doesn’t care about the others. Or he plays the macho. In the end he’s a convicted fraud. And he’s good at giving nicknames.

Darum mag ich ihn am liebsten: Sawyer mag ein Arsch sein, aber tief in seinem Herzen ist er ein guter Junge. Und der Einzige auf der Insel mit Verstand. (Nicht zu vergessen, dass er gut aussieht.)

That’s why I like him best: Swayer might be a douchebag but deep inside he’s a good boy. And the only one on the island with a little sense. (And not to forget that he looks fine.)

Runner-up: Desmond Humes und Daniel Farraday. Hauptsache nicht Jack Shepard.

Runner-up: Desmond Humes and Daniel Farrady. Not Jack Shepard.

2. Lane Kim – Gilmore Girls

Wer ist das? Lane (Keiko Agena) ist Rory Gilmores beste Freundin und Drummerin bei Hep Alien.

Who’s that? Lane (Keiko Agena) is Rory Gilmore’s best friend and drummer of Hep Alien.

Was kann sie? Lane stammt aus einem streng christlichen Elternhaus, aber ihre große Liebe ist der Rock’n’Roll. Sie weiß wirklich alles über Rock-Musik, muss ihr Leben aber unter Bodendielen verstecken. Schließlich wird sie Schlagzeugerin in einer Band und schafft es dabei auch noch sehr gut, drei Jungs halbwegs unter Kontrolle zu halten. Zwar ist Lane nicht so hochintelligent wie ihre Freundin Rory, aber sie ist lebensklug.

What’s she good at? Lane comes from a very Christian family but her big love is rock’n’roll. She knows absolutely everything about rock music but has to hide her life under the floor. Finally she’s becoming drummer in a band and manages to keep three guys under control. Lane is not that highly skilled as her friend Rory but she’s kind of wise.

Darum mag ich sie am liebsten: Lane ist cool, weil sie sich durch all die Widrigkeiten ihres Lebens durchboxt, ohne jemals böse oder verbittert zu werden. Gelassen nimmt sie ihre überstrenge Mutter hin und sucht sich einfach ihren Weg. Außerdem spielt sie in einer Band und ist einfach süß.

That’s why I like her best: Lane is cool because she pushs through against all odds, withtout getting mean or bitter. She keeps cool towards her super severe mother and just looks for her way. And she’s playing in a band and is just sweet.

Runner-up: Jess Mariano … ach, eigentlich alle. Außer Dean Forrester.

Runner-up: Jess Mariano … everybody … except Dean Forrester.

1. Sherlock Holmes – Sherlock

Wer ist das? Blöde Frage. Er ist Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch).

Who’s that? Stupid question. She’s Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch).

Was kann er? Er ist der genialste Detektiv aller Zeiten. Außerdem ist ein arroganter Soziopath und Angeber, der ständig alle Leute beleidigt und sich halbtot langweilt, wenn er gerade keinen mysteriösen Mordfall lösen kann.

What’s he good at? He’s the most genius detective of all times. And he’s an arrogant sociopath and show-off who offends all people all the time and is bored to death when he has no mysterious murder case to solve.

Darum mag ich ihn am liebsten: Das ist tatsächlich eine gute Frage. Bei genauer Betrachtung ist Sherlock nämlich kein besonders liebenswerter Mensch. Er hat außer John eigentlich keine Freunde und auch zu dem ist er nicht wirklich nett. Trotzdem ist Sherlock cool. Vielleicht auch einfach deswegen, weil er die Freundschaft eines so liebenswerten Mannes wie John Watson erringen konnte. Oder einfach, weil Benedict Cumberbatch selbst immer so super nett rüber kommt. Oder was meint ihr?

That’s why I like him best: Good question. At close view Sherlock is not a very likeable person. Except for John he doesn’t really have friends and even to him he is not really nice. Still Sherlock is cool. Maybe because he could win the friendship of such a loveable guy like John Watson. Or just because Benedict Cumberbach himself always seems to be such a nice guy. What do you think?

Runner-up: John Watson. Ohne Frage. Die beiden gehören zusammen.

Runner-up: John Watson. Hands down. These two belong together.

Und wer sind deine TV-Lieblinge?

And who are your TV favourites?

colin and Lari are dancing to #25

14 Feb

Hurra! Es ist Valentinstag! Das ist mir eigentlich reichlich egal, weil ich mich für romantischen Firlefanz nicht interessiere … aber es passt gut zu unserem heutigen #caladt

Wenn drinnen und draußen irgendwie alles doof ist, dann will ich mich am liebsten unter einer schönen warmen Decke verstecken. Da das aber meistens nicht geht, muss eine musikalische “warme Decke” her. Dafür eignet sich am besten Frank Turner (und Geir Zahls Solo-Alben). Besonders gern habe ich diese Woche “A Love Worth Keeping” gehört. Also, Leute, kauft Frank Turners Alben!

Horray! It’s St. Valentine’s Day! I don’t really care about that because I’m not interested in romantic rubbish … but it fits to today’s #caladt
When everything in the inside and on the outside sucks, I want to hide under a cuddly warm blanket. Since that’s not possible most of the time, I need a musical “warm blanket”. Frank Turner (and Geir Zahl’s solo records) are best suited for these situations. This week I loved “A Love Worth Keeping”. So, folks, got and buy Frank Turner’s records!

colin and Lari are dancing to #24

8 Feb

Was soll man von singenden Schauspielern erwarten? Und dann noch von einem Schauspieler, der früher zusammen mit Britney Spears und co im Mickey Mouse Club war? Und zu allem Übel gibt es auch noch einen Kinderchor!

Man mag erwarten, was man will: Fakt ist, Ryan Goslings Band Dead Man’s Bones ist ganz fantastisch. Eine CD voller süßer leicht gruseliger kleiner Geisterlieder, mit einem Kinderchor als Protagonisten, der zum Glück so gar nicht nach Michael Jackson klingt. Hands down.

What to expect from a singing actor? Und most of all of an actor who was a part of Mickey Mouse Club next to Britney Spears and co? And the worst thing is: there is even a children’s choir!
You can expect whatever you want: in fact Ryan Gosling’s band Dead Man’s Bones is absolutely fantastic. A record full of cute and creepy little ghost songs with a children’s choir that doesn’t sound at all like Michael Jackson. Hands down.

White.

6 Feb

Es ist endlich mal wieder an der Zeit, um bei Nics “Beauty Is Where You Find It” mitzumachen. Thema heute: Weiß.

Die “Farbe” Weiß steht für mich für: das Nichts, Leere, Krankheit und Tod. Nicht also unbedingt etwas, womit ich viel anfangen kann. Deswegen ist mir das Thema auch recht schwer gefallen. Draußen ist es eher grau als weiß,  und hier drinnen ist das einzig Weiße die Wände … Wände … Wände … weiß wie die Wand … Hey, das ist meine Idee!

It’s time again to take part in Nic’s “Beauty Is Where You Find It”. Motto today: White.
For me the “colour” white stands for: nothingness, emptiness, illness and death. It’s not quite a “colour” I’m really into. So it was quite hard for me to find a photo idea. Outside it’s more grey than white and here in my apartment there is hardly anything white except for the walls … walls … walls … in Germany we say “you’re white as a wall” if someone is really pale. So that’s an idea!

White, Weiß wie die Wand, BIWYFI

PS: Kann mir jemand helfen, wie ich die scharfen Kanten zwischen den Ebenenmasken vermeide?

PS: Can someone tell me how I can avoid those hard edges between the layer masks?

Friends in books

4 Feb

In den gut 22 Jahren, die ich nun lesen kann, habe ich unzählige Bücher verschlungen (heute aber nicht mehr so viele wie früher). Und auf all diesen vielen vielen Seiten verstecken sich jede Menge virtuelle Freunde.

Ich glaube, mein erster BBF (best book friend) war ein hakennasiger Pirat in der deutschen Jugendbuchreihe “Neschan-Trilogie” von Ralf Isau (immerhin wollte ich als Kind nicht Prinzessin sondern Pirat werden). Seither habe ich viele Abenteuer durchlebt, bin auf viele Antagonisten gestoßen und habe viele Charaktere in mein Herz geschlossen – während ich andere trotz gutem Buch wieder vergessen habe. Wer sind sie nun, meine fünf Lieblingsbuchcharaktere?

In the 22 years I’m able to read, I have read hundreds of books (not that much anymore today). And in all those pages where virtual friends hidden.
I think my first BBF (best book friend) was a hook-nosed pirate in a German youth book series (I never wanted to become a princess as a kid, I wanted to be a pirate). Since then I lived through many adventures, came across many antagonists and took many characters to my heart – whereas I forgot others though I liked the book. Who are they, my five favourite book characters?

#5 Helge Ombro – “Mannen som elsket Yngve”/”Kompani Orheim”

Helge ist der beste Freund und Mentor von Protagonist Jarle. Er ist ein Querdenker, ein Widerstandskämpfer und für einen Teenager oft erstaunlich weise – jedenfalls hat er oft deutlich mehr Durchblick als Jarle. Aber ganz so ein harter Hund, wir er sich darstellt, ist er am Ende eben doch nicht. Und das macht ihn so sympathisch. (Oder ich habe das ganze Buch falsch verstanden, weil ich es auf Norwegisch gelesen habe und das ja eigentlich gar nicht kann.)

Helge is the best friend and mentor of protagonist Jarle. He is a lateral thinker, a resistance fighter and quite often surpristingly wise for a teenager – at least he is more often in the know than Jarle. But he’s not such a cool guy as he pretends to be. And that’s what makes him so likeable. (Or I misunderstand the whole novel, because I read it in Norwegian and I’ve never learned that language.)

#4 Sherlock Holmes

Okay, okay, hier bin ich voreingenommen. Dennoch: Sherlock Holmes ist nicht nur genial, sondern auch ein Kokain spritzender Soziopath und noch dazu Erfinder der Forensik – und das alles in Unterhaltungsromanen um 1900. Er ist eindeutig eine faszinierende Persönlichkeit. (Und dank Benedict Cumberbatch wissen wir jetzt auch, dass er die beste Stimme der Welt hat.)

Okay, okay, I’m biased. Still: Sherlock Holmes is not only a genius, he is also a cocaine injecting sociopath and also the founder of forensic sience – and all that in light fiction of 1900. He is indeed a fascinating personality. (And thanks to Benedict Cumberbatch we also know that he has the sexiest voice on earth.)

#3 Elizabeth Bennet – “Pride and Prejudice”

Woran liegt es nur, dass es in meiner Liste schon wieder nur eine einzige Frau gibt? Gibt es in der Literatur nicht genug spannende Frauengestalten oder bin ich wieder zu streng meinem eigenen Geschlecht gegebenüber? Jedenfalls ist Lizzie nicht Heldin einer kitschigen Schmonzette, wie viele glauben, sondern ein Idol. Schließlich hat sie (wie die meisten von uns) erstaunlich wenig Interessen oder Fähigkeiten, dafür ein loses Mundwerk und weigert sich strikt den stinkreichen und gut aussehenden Mann zu heiraten, bis sie feststellt, dass sie ihn eigentlich doch liebt. Und das 1813!

Why do I have only one woman in my list again? Because there aren’t enough interesting female characters or because I’m too critical with my own gender? Anyway, Lizzie is not a heroine of a cheesy melodrama, as many think, but an idol. She has (like most of us) surprisingly little interests or skills, but a quick tongue and refuses to marry a stinking rich and good looking guy until she finds out that she does love him in fact. And that in 1813!

#2 Ron Weasly – “Harry Potter”

Er ist hitzköpfig, launisch, feige und manchmal sogar ein bisschen dumm. Ron Weasly ist wirklich kein großer Held. Warum ich ihn trotzdem liebe? Weil ich sieben Bände mit ihm gelitten habe, wenn er gehänselt wurde oder unter seinen zahlreichen Geschwistern untergegangen ist. Und weil er einfach der liebenswerte Anti-Held nebem dem großen Harry Potter und der super-schlauen Hermine (die ich aber eigentlich auch sehr mag) war. Und am Ende doch dabei geholfen hat, die Welt zu retten. Danke, Ron!

He is hot headed, moody, chicken-hearted and sometimes even a bit stupid. Ron Weasly is not really a big hero. Why do I love him still? Because I suffered over seven volumes with him when he was bullied or got invisible among his many siblings. And because he was just that likeable anti-hero next to great Harry Potter and the super intelligent Hermoine (though I like her a lot, too). And in the end he helped to safe the world. Thank you, Ron!

#1 Alexander “Alex” Perchov – “Everything is Illuminated”

Kaum ein Charakter wird so detailliert vorgestellt wie Alex. Nach seiner eigenen Aussage ist er unglaublich groß, unglaublich schön, unglaublich reich und unglaublich beliebt bei den Frauen. Und kaum ein Charakterbild wird im Laufe eines Buches so zerstört wie dieses. Alex ist der Beste, weil er große Storys erzählen kann – und im Endeffekt doch einfach nur ein netter ukrainischer Junge ist, dem ziemlich viel Mist in seinem Leben passiert ist.

Hardly any character is displayed in so many details as Alex. To his own account he is incredible tall, incredible handsome, incredible rich and incredible popular among women. And hardly any character image gets so well destroyed in the course of the novel as this. Alex is the best because he can tell big stories – but in the end he is only a nice Ukranian boy to whom a lot of shitty things have happened througout his life.

Und was sagt es über mich aus, dass in dieser Liste nur Romane sind, die schon mal verfilmt worden sind? Am Ende bin ich wohl doch einfach ein visueller Mensch.

And what does it tell you about me that I have only books in my list that have been adapted to movies? Seems as I’m still a eye-minded person in the end.

Und was sind deine BBFs? Verlink dich hier!

And which are you BBFs? Link yourself!

The past week in pictures #19

3 Feb

Kennt ihr das? Man fühlt sich krank, ruht sich aus, fühlt sich wieder besser … und zwei Tage später fühlt man sich wieder krank. So geht’s mir im Moment.

Do you know that? You’re feeling ill, rest, feeling better … and two days later you’re feeling ill again. That’s what I’m going through in the moment.

Gilmore Girls, tea

1. Was gibt es Besseres, wenn man sich nicht gut fühlt, als Tee und die Gilmore Girls?

1. What’s better if you’re feeling ill than tea and the Gilmore Girls?

Sherlock, Martin Freeman, Benedict Cumberbatch

2. #sherlocklives