Tag Archives: Kino

Sign of Life

20 Apr

Eigentlich, ja eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, dieses Jahr richtig aktiv zu bloggen. Leider sind mir ein paar Dinge dazwischen gekommen.

Es ist ja gar nicht so, dass ich faul wäre. Im Gegenteil. Seit Anfang März war ich so beschäftigt, dass mir einfach die Zeit und Energie für den armen Colin gefehlt haben.
Ich war nämlich viermal im Kino.
Dann hatte ich noch Geburtstag, inklusive Fest, bei dem tolle Fotos von Freunden mit falschen Bärten entstanden sind. Leider sind meine Freunde keinen großen Fans davon, ihre Bilder im Internet zu sehen. Daher bleiben die Fotos privat.
Weiter habe ich angefangen, Theater zu spielen.
Ich zwar zweimal wandern.
Ich war für ein paar Tage in Berlin.
Ich bereite meinen Umzug vor (wohin auch immer).
Und die Arbeit war in letzter Zeit auch recht stressig.
Außerdem dachte ich, ich könnte mich ein bisschen mit DIY beschäftigen und habe angefangen zu sticken. Und ich habe mir Washi-Tape gekauft, weil ich dachte, das wäre einfach (ist es nicht). Damit habe ich unserem hässlichen IKEA-Computerschrank ein bisschen mehr Style verpasst:

vorher DIY Washi Tapenachher DIY Washi Tape

Und nach feiern, Text lernen, körperlicher Betätigung, Sightseeing, kreativem Input und Ausmisten blieb keine Zeit mehr, um Bilder zu bearbeiten.

Aber ich habe viele Filme gesehen. Hier der Schnelldurchlauf seit Anfang März:

Celeste & Jesse  (ganz cool)
Muppets Most Wanted (Pressevorstellung, ganz witzig)
Russendisko (die Musik ist cool, aber sonst eher mäßig -> hier mehr)
Grand Budapest Hotel (großartig -> hier mehr)
Im August in Osage County (anstrengend, aber sonst super-> hier mehr)
LOL – Laughing out loud (die französische Version natürlich, ganz gut)
Ich – Einfach unverbesserlich (hat mich nicht so umgehauen)
Adventureland (ganz nett, aber nicht so spannend)
17 Mädchen (ziemlich freaky)
Vielleicht lieber morgen (super toll)
Her (genial -> hier mehr)
Roller Girl (süß)
L’Auberge Espagnol 2 (langweilig)
Der Hobbit (der langweiligste Film aller Zeiten)
My Blueberry Nights (ich liebe diesen Film)
Oh Boy (ziemlich cool)
School of Rock (tolle Musik)
Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht (ganz nett)
Girls – 2. Staffel (wäre okay ohne die ständige Vögelei)
Juno (ich liebe diesen Film)
die ein oder andere Folge Sherlock (ich liebe Sherlock)

Aber ich verspreche, ich werde mir Mühe geben, bald die Bilder von Berlin zu bearbeiten (vielleicht noch heute?) und dann endlich wieder mehr Leben zeigen!

So long

Love, Larissa

 

 

To make a long story short: Lately I’ve been pretty busy with becoming a year older, acting in a theater play, hiking, traveling to Berlin, going to the movies, preparing to move, working and testing DIY projects.
But I’ll do my best to be more active soon!
Advertisements

In the movies: Her

4 Apr

In der Liebe ist die Materie egal: Her im Kino.

HerWenn wir in Zukunft einen handgeschriebenen Brief erhalten, dann hat ihn vielleicht jemand anderes geschrieben. Jemand Feinfühliges, der das besser kann als wir. Jemand wie Theodore (brillant gespielt von Joaquin Phoenix), der so viel über dich weiß. Denn du gibst schon seit Jahren deine Briefe bei ihm in Auftrag. Über das Internet.
Theodores Welt ist nur einen Katzensprung von unserer entfernt. Sie trägt die Ästhetik der 70er mit gedeckten Farben, Oberlippenbärten und großen Brillen, wobei Theodore aussieht wie der Prototyp des 2014-Hipsters. Nur ist dieser Stil in der nahen Zukunft zur Alltagsnorm geworden. Sein Computer sieht aus wie eine neuere Version des Mac Books, die Bewegungssteuerung der Computerspiele funktioniert jetzt richtig gut und die Sprachsteuerung wurde mittlerweile perfektioniert. Was zur Folge hat, dass alle nur noch durch die Menschenmassen treiben und dabei mit sich selbst reden.
Soziale Kontakte beschränken sich auf ein Minimum aus Arbeitskollegen und wenigen engen Freunden. Das macht einsam. Alles, was man sich wünscht ist jemand, mit dem man reden kann. Jemand, der einen versteht. Gut, dass die Entwicklung der künstlichen Intelligenz einen Riesenschritt gemacht hat. Theodore besorgt sich ein auf ihn zugeschnittenes OS, das sich selbst Samantha (im Original gesprochen von Scarlett Johansson) tauft. Theodore, anfangs befremdet, baut bald eine tiefe Freundschaft zu Samantha auf … Und vielleicht sogar die große Liebe.
Ein Computer als die große Liebe? Was albern klingt, wird von Spike Jonze mit viel Feingefühl erzählt. Und warum denn auch nicht? In einer Zeit, in der viele Körper nur noch dafür da sind, auf Bürostühlen zu sitzen und auf Tastaturen zu tippen, wen interessiert es da noch, ob dein Gegenüber aus fester Materie besteht? Natürlich kann niemand in die Zukunft sehen und mit Sicherheit sagen, ob unsere Gesellschaft in wenigen Jahren so aussehen wird. Aber dafür ist Science Fiction auch nicht da. Science Fiction spinnt einfach nur die aktuelle gesellschaftliche und technische Situation weiter. Und ich finde Jonzes Interpretation absolut schlüssig. Mit Her ist ihm ein wunderschöner, feinfühliger Film gelungen.

Fazit: Ich hätte nie gedacht, das ich solche Sympathien für einen Computer entwickeln könnte. Her ist der beste und wahrste Film, den ich seit langem gesehen habe.

Regie: Spike Jonze
Darsteller: Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson (Stimme), Amy Adams, Rooney Mara, Chris Pratt, Olivia Wilde
Drehbuch: Spike Jonze
Kamera: Hoyte van Hoytema

Love doesn’t care about material: Watched Her last night.
Kinotickets, Kino, cinemaWhen we receive a handwritten letter in the future, it might be be written by someone else. Someone more sensitive, that can do that better then we do. Someone like Theodore (brilliantly portrayed by Joaphin Phoenix) who knows so much about you. Because he already writes your letters for years. Via the internet.
Theodore’s world is just a stone’s throw away from ours. It has the aesthetics of the 70s with earthy colors, mustaches and big glasses, whereas Theodore looks like the prototype of a 2014 hipster. Just that this style already became every day norm in the near future. His computer looks like a newer version of the Mac Book, the motion controlling of computer games is pretty good right now and voice control has been brought to perfection. That causes that everybody just floats through the crowd and talk to themselves.
Social contact is limited to the minimum of colleagues and a few good friends. That makes lonely. Everything you want is someone you can talk to. Someone who understands you. Great that the development of artificial intelligence made a giant progress. Theodore gets himself an OS indivitualized on himself, that calls himself  Samantha (spoken by Scarlett Johansson). Theodore, alienated at the beginning, developes a deep friendship with Samantha soon … and maybe even love.
In love with a computer? What sounds ridiculous is told with a lot of sensitiveness by Spike Jonze. So why not? In a time where many of us only need their bodies to sit on desk chairs and to type on keyboards, who cares if your friend is of solid material? Of course no one can see into the future and tell us with certainty if our society will look like that in a couple of years. But that’s not the job of science fiction. Science Fictions just thinks further our current social and technical situation. I think Spike Jonze’s interpretation is absolutely coherent. He succeeded to write and direct a beautiful and sensitive film with Her.
Conlcusion: I never thought that I could evolve such sympathies for a computer. Her is the best and most realistic movie I’ve seen in a long time.
Director: Spike Jonze
Actors: Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson (voice), Amy Adams, Rooney Mara, Chris Pratt, Olivia Wilde
Script: Spike Jonze
Cinematography: Hoyte van Hoytema

In the movies: August: Osage County

18 Mar

Im August in Osage County: Die Geschichte einer schrecklich anstrengenden Familie.

Kinotickets, Kino, cinemaDie Spirale der Gewalt. Wer glaubt, dass nur der Hang zu körperlicher Gewalt von Generation zu Generation weitergegeben wird, der irrt. Nein, es gibt da auch diese zersetzende Bosheit und Bitterkeit, die gerade Frauen oft so gut beherrschen. Violet Weston (Meryl Streep) und ihre Schwester Mattie Fae (Margo Martindale) mussten in ihrer Kindheit viele Enttäuschungen einstecken … Das hält sie allerdings nicht davon ab, ähnlich unbarmherzig zu ihren eigenen Kindern zu sein. Als Violets Mann stirbt, kommen ihre drei Töchter nach Hause: die empfindsame Ivy (Julianne Nicholson), die kokette Karen (Juliette Lewis) und Vaters Liebling Barbara (Julia Roberts). Wieviel haben sie von ihrer Mutter gelernt oder waren sie in der Lage, sich von der Bitterkeit zu lösen? Über allem steht die (selbst)gerechte Barbara – von ihrem Mann (Ewan McGregor) verlassen, mit der eigenen Tochter (Abigail Breslin) überfordert und ohne die nötige Selbstreflexion, zu erkennen, dass sie zu dem wird, was sie an ihrer Mutter hasst. Sicherlich könnten die Männer hier die nötige Kritik geben, doch die flüchten sich lieber in Drogen und Affären anstatt sich ihren überdominanten Frauen entgegenzustellen.
Schließlich sind es die vermeintlich Schwachen, die als einzige den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen vermögen.

Mir hat Im August in Osage County vor allem wegen dieser vielschichtigen Eltern-Kind-Psychologie sehr gefallen. Allerdings finde ich, dass sie dabei etwas zu groß aufgefahren haben, was die Geschichte gar nicht unbedingt nötig hätte. Die tablettenabhängige Violet ist zwar ein faszinierender Charakter, von Meryl Streep exzellent gespielt (hätte jemand etwas anderes erwartet?), allerdings rückt die Drogensucht die Familie in ein gewisses Milieu. Dabei ist gerade diese Form der Dominanz und Bosheit von sozialen Schichten unabhängig und hätte auch ohne das zusätzliche Reizthema funktioniert. Des weiteren wäre es schön gewesen, wenn sich nicht alle permanent anschreien würden …

Das habe ich gelernt: Es ist durchaus hilfreich, das eigene Handeln mal zu überdenken. Und: Benedict Cumberbatch ist eindeutig nicht nur Sherlock. ❤

August: Osage County: The story of a terribly exhausting family.
The vicious circle of violence. Who thinks that only a strong leaning towards physical violance goes from generation to generation, is wrong. No, there is also this destroying malice and bitterness, which especially women are often so good at. Violet Weston (Meryl Streep) and her sister Mattie Fae (Margo Martindale) had to learn a lot of disappointments in their childhood … still that doesn’t keep them from being likely mean to their own children. When Violet’s husband dies, her three daughters come home: sensitive Ivy (Julianne Nicholson), kittenish Karen (Juliette Lewis) and daddy’s girl Barbara (Julia Roberts). How much did they learn from their mother or have they been able to detach themselves from the bitterness? In the center is self-righteous Barbara – dumped by her husband (Ewan McGregor), overextended by her own daughter (Abigail Breslin) and without the necessary sense of self to realize that she becomes to everything she hates about her mother. Surely the men could give the necessary critic but those rather hide in drugs and affairs instead of making a stand against their over-dominant wives.
Finally it’s the assumed weak who are the only ones who can break the vicious circle of violence.
I liked August: Osage County most of all because of the complex parent-child psychology. But I think that they overdid it a little, what the story didn’t really need. Addicted to pills Violet was indeed a fascinating character, excellently played by Meryl Streep (who expected something else?) but her addiction puts the family in a special milieu. But this kind of domination and malice is independent from social stratum and would have worked without this controversial issue. Further I would have prefered if all the people woudn’t shout at each other all the time …
What did I learn? It’s indeed helpful to reconsider your own actions once in a while. And: Benedict Cumberbatch is for sure more than Sherlock. ❤

In the movies: Grand Budapest Hotel

11 Mar

Kinotickets, Kino, cinemaGroße Geschichten schreibt er nicht unbedingt … Dafür ist Wes Anderson ein Genie darin, Schönheit und Absurdität fabelhaft zu verbinden. Jetzt im Kino: Grand Budapest Hotel.

Der wesentliche Plot ist schnell gezeichnet: Der junge Migrant Zéro (Tony Revolori) geht bei dem berühmten Concierge Gustave H. (Ralph Fiennes) im noblen Grand Budapest Hotel in die Lehre. Der ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern auch gut darin, alten Damen den Herbst des Lebens zu versüßen. Als allerdings eine von ihnen (Tilda Swinton) stirbt, und Gustave ein wertvolles Gemälde erbt, sind die Nachfahren der guten Dame (u.a. Adrien Brody) wenig erfreut. Gelinde ausgedrückt.
Das ist alles ganz nett, doch darum geht es nicht wirklich. Es geht um Schönheit. Die Schönheit der Kunst. Des Wortes. Des Mutes. Der Noblesse.
Und wunderschön ist auch die surreale Welt, in der die Geschichte spielt. Auf der einen Seite natürlich das Grand Budapest Hotel mit all seinem Chic einsam hoch oben auf einem Berg – bzw. 50 Jahre danach im “Charme” der späten UdSSR verkommen. (Was würde ich darum geben, das fast verwaiste Hotel mit meiner Kamera zu erforschen!) Und daneben die Stadt Lutz, ein fiktiver Ort irgendwo in Osteuropa (oder zeitweise auch in Dresden (oh, ich liebe diese Stadt!)), irgendwo zwischen KuK-Nostalgie und Nazi-Invasion (auch wenn es hier nicht direkt Nazis sind).
Nicht zu vergessen die lange Liste an tollen Leuten, die Anderson immer um sich scharrt und die einen gewohnt skurrilen Auftritt hinlegen – bis in die kleinste Rolle (selbstverständlich inklusive des obligatorischen Auftritts von Bill Murray).

Fazit: Ein Muss für alle nostalgischen Freunder der absurden Schönheit.

He’s not really into big stories … but Wes Anderson is a genius in combining beauty and absurdity. Now in the movies: Grand Budapest Hotel.
The main plot is told very quickly: The young migrant Zéro (Tony Revolori) is the pupil of the famous concierge Gustave H. (Ralph Fiennes) in the noble Grand Budapest Hotel. And that guy is not only a master in his profession, he’s also good at sugar old ladies’ lifes. But when one of them (Tilda Swinton) dies, and Gustave heirs an expensive painting, the descendants (Adrien Brody, among others) are not amused. To put it mildly.
That’s all quite nice, but that’s not what it’s all about. The main theme is beauty. The beauty of art. Of the word. Of courage. Of nobleness.
And the surreal world the movie is playing in is indeed beautiful. On the one hand there is of cause the Grand Budapest Hotel with all its chic, lonely on top of a mountain – or 50 years later ruined with the “charme” of the late UdSSR. (What would I give if I could explore the old hotel with my camera!) And next to it the city of Lutz, a fictive town somewhere in Eastern Europa (or at times even in Dresden (oh, I love this city!)), somewhere between KuK nostalgia and Nazi invasion (though it’s not real Nazis here).
Not to forget the long list of great people who Anderson engaged again and who do a fantastic weird job as usual – right until the smallest role (and of course including the obligatory appearance of Bill Murray).
Conclusion: A must for all  nostalgic friends of absurd beauty.

In the movies: Philomena

5 Mar

Manchmal gucke ich Kinofilme, ohne irgendwas über sie zu wissen. Gestern war so ein Tag.

Philomena (Judi Dench) ist eine nette alte Omi, die gerne billige Liebesromane liest und sich über ein üppiges Frühstück freut. Und doch hat sie ein dunkles Geheimnis. Sie ist eine Sünderin, eine Schande vor Gott. Als junges Mädchen hat Philomena sich auf einem Jahrmarkt verführen lassen. Zur Strafe wurde das schwangere Mädchen in ein Kloster gesperrt … Und das Kind wurde ihr weggenommen.
Fünfzig Jahre später trifft die alte Frau auf den Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan, der außerdem am Drehbuch und an der Produktion beteiligt war), den ein Polit-Skandal vor kurzem den Job gekostet hat. Kann Martin Philomena helfen, ihren Sohn zu finden und sich selbst damit rehabilitieren? Eine Reise in die Untiefen von Sünde und Lüge beginnt …

Eine wahre Geschichte über grausame Nonnen, die Mutter und Kind auseinanderreißen, ist ziemlich harter Stoff. Trotzdem schafft Stephen Frears (The Queen) es, dem Film eine amüsante Note zu verpassen, ohne den Respekt vor Philomena und ihrem Leid zu verlieren. Ehre gebührt dabei vor allem Judi Dench. Die ist 79 Jahre alt und halb blind. Das hält sie nicht davon ab, beruflich immer noch alle in die Tasche zu stecken. Ihre Philomena ist süß, ein bisschen naiv und zuweilen auch anstrengend, wie alte Leute eben sein können. Doch obwohl sie nicht immer den Überblick behält, bewahrt sie doch eine beneidenswert Autarkie und Stärke, von der man sich eine Scheibe abschneiden kann. Überrascht hat Judi Dench mich damit nicht. Ich habe nichts anderes von ihr erwartet.
Positiv beeindruckt bin ich hingegen von Steve Coogan, der mir erst letztes Jahr in Das Glück der großen Dinge aufgefallen und wegen seines lustigen Gesichts in Erinnerung geblieben war (ich mag Menschen mit lustigen Gesichtern). Coogan ist eigentlich eher als Comedian bekannt, kann Dench in diesem Duett aber durchaus standhalten. Hut ab.

Was habe ich gelernt? Wut ist auch keine Lösung.

Sometimes I watch movies in theatre I know nothing about. Yesterday was such a day.
Philomena (Judi Dench) is a nice old granny, who likes to read cheesy love novels and is happy about a nice breakfast. And still she has a dark secret. She’s a sinner, a shame in God’s eyes. As a young woman she was seduced on a fair. As punishment the pregnant girl was locked in an abbey … and the child was taken from her.
Fifty years later the old woman meets journalist Martin Sixsmith (Steve Coogan, who also wrote the screenplay and produced the movie), who lost his job after a political scandal. Can Martin help Philomena to find her son and get back to work by that? A journey through sin and lies begins …
A true story about cruel nons who seperate mother and child is a pretty tough plot. Still Stephen Frears (The Queen) manages to give the movie an amusing tone without losing the respect for Philomena and her suffering. This is most of all because of Judi Dench. Who is 79 years old and half blind. That doesn’t stop her from to run rings round all the other people. Her Philomena is cute, a little naive and also a bit exhausting like old people sometimes tend to be. But though she doesn’t keep track of everything, she still keeps a self-reliance and strength you can take as a model. Judi Dench didn’t surprise me with that. I didn’t expect anything else from her.
But I was positively impressed by Steve Coogan who caught my eye for the first time in What Maisie knew last year when I treasured his funny face (I like people with funny faces). Coogan was known as a comedian before but I think that he can bear the comparison with Dench in this duet. Hands down.
What did I learn? Rage is no solution.

In the movies: American Hustle

19 Feb

In the movies: American Hustle

So, American Hustle ist also einer der großen Oscar-Favoriten dieses Jahr. Ich habe mir den Film gestern angesehen und muss sagen, ich bin geteilter Meinung.

1978, das Jahr der schlechten Frisuren. Irving Rosenfeld (Christian Bale) ist ein einfacher, aber genialer Betrüger. Als er Sydney (Amy Adams) trifft, scheint er das Paradies gefunden zu haben. Die hübsche Rothaarige ist nicht nur seine Seelenverwandte, sondern auch eine clevere Partnerin in seinen krummen Geschäften. Es läuft bestesns, bis die beiden dem FBI-Agenten Richi DiMaso (Bradley Cooper) ins Netz gehen. Der macht ihnen ein Angebot: Wenn sie nicht in den Knast wollen, sollen sie ihm helfen, andere Betrüger zu fassen. Als Opfer wählt er Weltverbesserer und Bürgermeister Carmine Polito (Jeremy Renner) aus. Alles könnte so gut sein … wenn da nicht noch Irvings Ehefrau Rosalyn (Jennifer Lawrence) wäre … und die hat alles andere als ein ausgeglichenes Gemüt.

Amican Hustle ist eine Gangster-Komödie (in Deutschland übrigens FSK 6, in Amerika rated R, also ab 18 …) mit einigen Lachern und Wendungen, voller Liebe und Eifersucht … aber insgesamt keiner Story, die einen total vom Hocker haut. Überzeugend sind hingegen die Figuren: Sie haben positive und negative Seiten, egal ob Cop oder Verbrecher, und alle haben sie überzeugende Beweggründe für ihr Handeln. Wie Iriving so schön sagt: “Es ist nicht alles schwarz oder weiß, es ist tiefgrau.” Das Leben teilt Menschen schließlich nicht in “gut” oder “schlecht” ein. So ist es am Ende auch (Achtung Spoiler!) ausgerechnet der arme Carmine, der durch und durch gute Absichten hatte, der Einzige, der vor der Öffentlichkeit als der Böse bleibt.
Was den Film auf jeden Fall sehenswert macht, sind die herausragenden Schauspieler. Regisseur David O’Russell hat einfach sein erfolgreichen Teams von The Fighter (Oscar für Christian Bale, Nominierung für Amy Adams) und Silver Linings (Oscar für Jennifer Lawrence, Nominierung für Bradly Cooper) zusammengebracht, was seinen Darstellern dieses Jahr vier Oscar-Nominierungen (alle außer dem armen Jeremy Renner) eingebracht hat. (Schade nur, dass Amy Adams vermutlich gegen Konkurrentin Cate Blanchett (Blue Jasmine) verlieren wird. Dann geht die Arme schon das fünfte Mal leer aus.)

Fazit: Film wegen den Schauspielern angeguckt. Alles richtig gemacht.

So, American Hustle is one of the big oscar favourites this year. I watched the movie yesterday and I’m not totally convinced.
1978, the year of bad hair styles. Irving Rosenfeld (Christian Bale) is a simple but genius fraud. When he meets Sydney (Amy Adams) he seems to find paradise on earth. The pretty gingerhead is not only his soul sister but also a very clever partner in his funny business. Everything works out well until they fall into the trap of FBI agent Richi DiMaso (Bradley Cooper). He makes them an offer: If they don’t want to go to jail, they have to help him catch other frauds. He choses do-gooder and mayor Carmine Polito (Jeremy Renner) as victim. Everything could be great … if there weren’t Irving’s wife Rosalyn (Jennifer Lawrence) … she is anything but settled.
American Hustle is a gangster comedy (in Germany with an age limit 6, in America rated R) with some jokes and turns, a lot of love and jealousy … but finally no story to knock your socks off. But the characters are indeed convicing: They have positive and negative habits, no matter if they’re cop or criminal, and all have authentic motives. Like Iriving says: “The world isn’t only black and white, it’s deep grey.” Life doesn’t divide you into “good” or “bad”. So in the end it’s (spoiler!) of all people poor Carmine, who had just good and alturistic intentions, the only one who is the bad guy in public.
The great actors make the movie defenitely worth seeing. Director David O’Russell just brings this successful teams of The Fighter (Acadamy Award for Christian Bale, nomination for Amy Adams) and Silver Linging Playbook (Acadamy Award for Jennife Lawrence, nomination for Bradley Cooper) together. And all his actors got an Acadamy Award nomination this year (except for poor Jeremy Renner). (What a pity that it doesn’t seem as Amy Adams can compete against Cate Blanchett (Blue Jasmine). Looks as she will go away empty-handed for the fifth time.)
Conclusion: Watched movie because of the actors. Done everything right.

The past week in pictures #16

13 Jan

Hallo und Willkommen in der gefühlt zweiten Woche des Jahres 2014!

Hello and welcome in the more or less second week of 2014!

Wie das so sein muss, bin ich auch dieses Jahr prall gefüllt mit guten Vorsätzen. Okay, eigentlich sind es auch bei mir wie jedes Jahr die gleichen Vorsätze, aber in der letzten Woche habe ich mir doch alle Mühe gegeben, sie auch  umzusetzen. Die da wären:

As it has to be, this year is filled with New Year’s resolutions. Okay, in fact I have the same resolutions as every year, but last week I did my best to fulfill them. Here we go:

Guess the song, Portugal the man, The past week in pictures #16

1. Viele Bilder machen! Mein neues Projekt: Songtitel darstellen. Das hier war der erste zweite Versuch. Ich mags und …

1. Shooting a lot of pictures! My new project: prepresenting song titles. This was mir first second try. I like it and …

pwip2, Instagram, Portugal. the man, The past week in pictures #16

1b. Die entsprechende Band hat ihr Like gegeben. Was will man mehr?

1b. The band in question liked it, too. That’s all I want!

pwip3, cinema, Kino, Only Lovers Left Alive, The past week in pictures #16

2. Mich bilden! Der erste Kinobesuch dieses Jahres ging zu Only Lovers Left Alive. Mehr dazu hier. (Inside Llewyn Davis habe ich auch letzes Jahr schon gesehen, hatte aber leider keine Zeit, darüber zu schreiben. Guter Film jedenfalls!)

2. Educate myself! The first visit of cinema this year was leading to Only Lovers Left Alive. More about that here. (I saw Inside Llewyn Davis as well last year but I didn’t have enough time to write about it. Good film anyway!)

pwip4, VHS, Bildung, education, The past week in pictures #16

3. Endlich einen Roman zuende schreiben! Deswegen habe ich am Wochenende meinen allerallerersten VHS-Kurs besucht, nämlich: “Die Entwicklung literarischer Figuren”. Für mich als Literaturwissenschaftler war das vielleicht nicht alles unbedingt etwas Neues (und ich war auch die Einzige im Kurs, die von sich behauptet hat, schon seit 22 Jahren zu üben), aber dennoch hat es viel Spaß gemacht und ich bin jetzt wieder voll motiviert und inspiriert! Yeah!

3. Finally finishing my first novel! That’s why I took my very first adult evening class: “The development of literary characters”. For me as a linguist that wasn’t always totally new (and I was the only one in class who said that he’s already trying for 22 years) but still it was a lot of fun. Now I’m really motivated and inspired! Yeah!

Nun muss ich aber schnell noch die Oma anrufen und dann kommt An Education in der Glotze. ❤ Carey Mulligan!

Now I have to call my grandmother and afterwards there’s An Education on TV. ❤ Carey Mulligan!

In the movies: Only Lovers Left Alive

8 Jan

Der erste Gang ins Kino dieses Jahr führte zu Jim Jarmuschs Only Lovers Left Alive. Und der erfüllte, was ich nach Dead Man erwartet habe.

Adam und Eve (Tom Hiddleston und Tilda Swinton) sind die letzten Menschen unter hirnlosen Zombies. Und dabei sind sie Vampire – und die Zombies, das sind wir. Sie sind Schöngeister, Intellektuelle, Romantiker, einsame Überbleibsel unter einer Spezies, die es schafft, ihre Umwelt und damit sich selbst zu zerstören. Doch Melancholie, die vergiftete Welt und eine unheilvolle Verwandte (Mia Wasikowska) bedrohen ihr zeitloses Dasein.
Mit seinem neuesten Werk schafft Jarmusch keinen sonderlich spannenden Film mit großer Handlung – aber stattdessen ein wunderschönes Gemälde in bewegten Bildern und wundervollen Klängen.

Meine Wertung: 8/10 für die Liebe zum Detail.

PS: Was haltet ihr davon, dass Hiddleston Michael Fassbender ersetzt hat? Ich liebe Fassbender, aber ich finde, Hiddleston passt besser in die Rolle. Er strahlt einfach mehr die nötige Fragilität aus. Gute Wahl!

The first walk to the moviews lead me to Jim Jarmusch’s Only Lovers Left Alive. Und it fulfilled what I expected after Dead Man.
Adam and Eve (Tom Hiddleston and Tilda Swinton) are the last humans among brainless zombies. Though they are vampires – and the zombies are us. They are aesthetes, intellectuals, romantics, lonely remains among a species that achieves to destroy its environment and itself. But melancholy, the poisened world and a baleful relative (Mia Wasikowska) threaten their timeless being.
In his newest work, Jarmusch doesn’t create a really exciting movie with a lot of action – but instead a beautiful painting in moving pictures and wonderful sounds.
I give 8/10 for the love of details.
PS: What do you think about Hiddleston replacing Michael Fassbender? I adore Fassbender but I think that Hiddleston fits better into the role. He just emanates the necessary fragility. Great choice!

In the movies: Blue Jasmine

13 Nov
(Scroll down for English version.)

Um das mal vorweg zu nehmen: Blue Jasmine ist keine Komödie. Ja, Woody Allen ist ein Meister der Satire. Aber die Satire liegt hier eher darin, dass Allen das Publikum vorführt.

Seien wir mal ehrlich: Den meisten von uns geht es gut. Manchen sogar besser als gut. Und wer wären wir, diesen bequemen Luxus aufzugeben? Natürlich hat Jasmine, die eigentlich mal Jeanette war (Cate Blanchett) weggesehen, als ihr charmanter Mann Hal (Alec Baldwin) Millionen ergaunert hat. Aber das ist jetzt vorbei. Hal ist aufgeflogen, tot, das Geld ist weg, und die New Yorker Vorzeige-Protofrau muss zu ihrer unambitionierten (Adoptiv-)Schwester Ginger (Sally Hawkins) nach San Francisco.

Woody Allen erzählt diese Geschichte wie eine entspannte Cocktailparty am Strand – während die Jazz-Kapelle eine lockere Atmosphäre schafft, weht ein laues Lüftchen. Eine Geschichte von einer Frau, wie sie die meisten von uns sein wollen und viele sogar sind, der das passiert, was man niemandem wünschen mag, was aber doch manchen passiert: Sie ist ganz unten, innerlich zerstört, obwohl sie äußerlich die schöne Fassade wahrt.
Lustig ist das nicht, dieser von Angst und Wahn zerfressenen Frau dabei zuzusehen, wie sie immer weiter auf den Abgrund zudriftet – ohne Aussicht auf Rettung. Warum das Publikum dennoch lacht? Vielleicht, weil es noch nie Angst hatte. Weil der reale Schrecken des sozialen Abstiegs auf der Leinwand so putzig ausschaut. Denn mir passiert so was ja nicht. So etwas passiert nur den anderen – den Reichen, den Schönen. Denen, die es verdient haben. Hier liegt wohl die eigentliche Satire.

To say that right away: Blue Jasmine is not a comedy. Yes, Woody Allen is a genius of satire. But the only satire here, is the way, Allen makes the audience look like a fool.

Let’s be honest: The most of us have good life. Some of us have really good lives. And who are we to give up our comfortable luxury? Of course Jasmine (Cate Blanchett) looked away while her charming husband Hal (Alex Baldwin) chiseled millions out of the people. But it’s all over now. Hal is blown, dead, the money is gone, and the New York model-protowoman has to move to her unambitious (adoptive) sister ginger (Sally Hawkins) in San Francisco.

Wood Allen tells this story like a relaxed cocktail party at the beach – while a jazz band creates an easy atmosphere, blows a light warm breeze. A story of a woman like most of us want to be and some indeed are, who faces a catastrophe you desire for nobody but still some do experience: She’s ruined, destroyed from the inside, while she keeps her beautiful face on the outside.
It’s not funny to see this woman, eaten away by fear and illusion, drifting to the ground – without any expectation for a rescue. What’s the reason the audience still laughs? Maybe because it was never frightened. Because the real horror of social descent looks so cute on screen. Because such thing will never happen to me. It’s just happening to the others – the rich, the beautiful. Those who deserve it. That’s the real satire in the end.

In the movies: Rush

9 Nov
(Scroll down for English version.)

Was habe ich mit Formel 1 zu tun? Nichts. Es geht um irgendwelche Typen, die im Kreis fahren und die Luft verpesten. Warum ich mir Rush trotzdem angeguckt habe? Weil ich das Gefühl hatte, dass es ein guter Film ist. Und das Gefühl hat sich bestätigt.

Zwei Männer, die eigentlich wenig gemeinsam haben: James Hunt (Chris Hemsworth), ein charmanter Playboy, der einfach nur Spaß im Leben haben will. Und Niki Lauda (Daniel Brühl), ein überaus korrekter Sicherheitsfan, der sich wenig Freunde mit seiner trockenen Art macht. Und doch sind sie sich ähnlicher, als sie glauben wollen: Beide kommen aus gutem Haus, nehmen kein Blatt vor den Mund und haben ein großes Ziel: Formel-1-Weltmeister werden. Nur steht ihnen dabei der jeweils andere als großer Konkurrent und Erzfeind im Weg. E ist 1976 und die Formel 1 erlebt eine Saison wie für Hollywood gemacht – mit dem bekanntermaßen traurigen Höhepunkt: einem Unfall bei dem Niki Lauda fast ums Leben kommt und schwerste Verbrennungen erleidet.

Nein, Formel 1 interessiert mich immer noch kein Stück. Dennoch hat mir Rush gefallen. Das lag in erster Linie an der unglaublich guten Kameraführung. Kameramann Anthony Dod Mantle hat nicht nur wirklich schöne Bilder geschossen, mit viel Liebe zum Detail, Rush schafft es auch, gleichzeitig das Gefühl der 70-er einzufangen und modern zu wirken. Zum zweiten hatte ich nicht das Gefühl, dass diese ohnehin äußerst spannende Geschichte für Hollywood glatt gebügelt wird. Rush beschönigt nichts. Wer keine Unfälle und Blut sehen kann, sollte sich den Film also besser nicht ansehen. Außerdem verzichtet Ron Howard auf einen klaren Antagonisten: Weder Hunt noch Lauda sind wirklich sympathisch, aber keiner wird als der “Böse” dargestellt, es ist zu gleichermaßen die Geschichte von beiden Männern.

Ein Biopic und Mut zur Hässlichkeit gelten ja als beste Voraussetzungen für einen Oscar. Hat “unser Junge” Daniel Brühl also eine Chance? Durchaus, denn er spielt wirklich herausragend. Allein schon sein gebrochenes Österreich-Englisch finde ich überaus gelungen – man sollte sich den Film also im Originalton ansehen. Überhaupt werden die Deutschen (oder vielmehr Österreicher) hier ausnahmsweise auch mal von Deutschen dargestellt, weswegen der Film zu großen Teilen zweisprachig läuft. Chris Hemsworth auf der anderen Seite konnte sich vielleicht nicht ganz mit Brühl messen. Ich muss allerdings meinem Freund widersprechen, der meint, er wäre einfach nur “Thor in einem Auto”: Habe ich Hemsworth bisher einfach nur für ein hübsches Gesicht gehalten, hat er mich doch positiv überrascht.

Fazit: Auch für Nicht-Fans der Formel 1 ein überaus gelungener Film. Er könnte nur 20 Minuten kürzer sein.

PS: Woran liegt es einfach, dass gesetzte “erwachsene” Herren es nicht schaffen, länger als fünf Minuten im Kino die Klappe zu halten und sich dabei nicht mal die Mühe machen, zu flüstern? Ich erlebe das immer wieder, dass das “intellektuelle” Publikum in kleinen Kinos sich deutlich schlechter benimmt als Teenager in einem Blockbuster. Buh!

What do I have to do with Formula One? Nothing. It’s about guys who drive in circles and poison the air. Why I still watched Rush? Because I had the feeling that it’s a good movie. And my feeling was right.

Two men who have little in common: James Hunt (Chris Hemsworth), a charming playboy who just wants to have fun in life. And Niki Lauda (Daniel Brühl) an extremely accurate savety fan who makes little friends with his honest way. Und still they have more in common as they want to believe: Both come from rich families, both are outspoken and both have one big aim: to become Formular One champion. Just that the other is in their way as rival and archenemy. It’s 1976 and Formular One experiences a season made for Hollywood – with the well known sad highlight: Niki Lauda almost dies in an accident and suffers most severe burns.

No, I’m still not interested in Formular One. Still I liked Rush. That’s primarily because of the incredible good camera work. Photographer Anthony Dod Mantle didn’t only shoot really beautiful pictures, with a lot of love for details, Rush also succeeds in catching the feeling of the 70s and being modern in the same time. Secondly I didn’t have the feeling that Hollywood had to smooth this already exciting story. Rush doesn’t euphemizes anything. Who has problems with blood and pain should not watch this movie. In addition Ron Howard abdicates a clear antagonist: neither Hunt nor Lauda are really likeable, bot none is displayed as the “bad guy”. It’s likewise the story of both men.

A biopic and courage for ugliness count as best conditions for an Acadamy Award. Does “our boy” Daniel Brühl have a chance? Absolutely, he acts oustandingly. The sheer broken Austrian English he speaks is extremely well done. In general the Germans (or Austrians) are for once played by Germans, so that the movie is bilingual for many parts. Chris Hemsworth on the other side couldn’t quite compete with Brühl. Still I have to disagree with my boyfriend who think that he’s just “Thor in a car”: Had I seen Hemsworth only as a pretty face before, I was pleasantly surprised by his acting.

Conclusion: Even for non fans of Formular One a great  movie. It just could be 20 minutes shorter.